Unter Zugzwang in die entscheidende Phase. Für Oberpullendorf heißt es im Kampf um das mittlere Play-Off weiter zittern. Nun warten fünf Endspiele.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 15. Januar 2021 (01:13)
Gefordert. Florian Schmidt und Co. stehen in den letzten fünf Runden des Grunddurchgangs im Kampf um einen Platz im mittleren Play-Off unter Zugzwang.
TTC OP

Aktuell belegen Florian Schmidt, Philipp Patzelt und Martin Gutschi den Schleudersitz, also Rang zwölf. Doch der Schein trügt. „Alle Mannschaften hinter uns haben zumindest ein Spiel weniger ausgetragen als wir“, verweist Patzelt auf die heikle Situation. Somit stehen die Oberpullendorfer in den letzten fünf Runden unter Zugzwang, will man das untere Play-Off und damit den Abstiegskampf vermeiden.

Andererseits sind es auch nur sechs Zähler, welche die Bezirkshauptstädter von Rang drei trennen. „Es geht extrem eng zu zwischen Platz drei und 18. Alle Teams sind nur durch zehn Punkte getrennt“, führt Patzelt weiter aus.

In der Rückschau daher besonders bitter: Die beiden knappen Niederlagen in Innsbruck (3:6) und Sankt Veit (3:6) musste man mit nur zwei Spielern einstecken. Diese möglichen Punkte gehen in der aktuellen Abrechnung stark ab. Dennoch will man den Kopf nicht in den Sand stecken und weiterkämpfen. Das bewies das Trio auch am vergangenen Wochenende, als man in Leoben schier aussichtslos mit 0:4 zurücklag, aber noch ein entscheidendes Doppel erzwang, das Schmidt/Gutschi allerdings mit 1:3 verloren. Endstand 4:6.

Tags darauf in Gratwein lief es viel besser. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit jeweils zwei Einzelsiegen pro Spieler gelang ein souveräner 6:1-Erfolg, der die Chance auf das mittlere Play-Off am Leben hält.

Ein weiteres spielfreies Wochenende mussten die Damen des TTC Oberpullendorf in der 1. Bundesliga Unteres Play-Off über sich ergehen lassen. Da diese Meisterschaft in Sammelrunden absolviert wird, mussten die Spiele aufgrund der Covid-19-Situation auf 6. Februar zurückverschoben werden.