Extrem-Challenge nahm frühes Ende für Martin Hettlinger. Der Neckenmarkter Martin Hettlinger versuchte vier Seen am Stück der Länge nach zu durchqueren.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 26. Juli 2020 (00:23)
Vier Seen. LMBler Martin Hettlinger (unten links) mit seinem Support Team. Das Projekt, vier Seen nonstop zu durchschwimmen, gelang nicht.
zVg

Lange Zeit war nicht klar, ob das Projekt 4 Seen nonstop von Martin Hettlinger, der seit der Generalversammlung des LMB am 3. Juli der neu aus der Taufe gehobenen Schwimm-Sektion vorsteht, aufgrund der Corona-Situation überhaupt über die Bühne gehen kann. Am 14. Juli entschied sich der LMB Schwimm-Spezialist kurzerhand dazu, die private Challenge, deren Ziel es war den Traunsee, den Attersee, den Mondsee und den Wolfgangssee der Länge nach zu durchqueren. Der Transfer zwischen den Seen sollte mit dem Rad erfolgen.

Der Start fand am Traunsee bei Ebensee statt, wo es für den Neckenmarkter und seinen Schwimmpartner Sale Savel bei 17 Grad Wassertemperatur nach Gmunden ging. Nach zwölf geschwommenen Kilometern hieß es dann die Verpflegung für die nächste Etappe vorzubereiten und sich aufs Rad nach Seewalchen am Attersee zu schwingen. „Körperlich ging es uns sehr gut und auch das Wetter hätte nicht besser sein können“, erzählt Hettlinger. Probleme bereitete allerdings das Begleitboot, welches schon um 21 Uhr zurückgebracht werden musste. Laut kalkulierter Schwimmzeit hätte das Duo aber bis 23 Uhr gebraucht, um den Attersee zu durchschwimmen. Aus Sicherheitsgründen ging es bei einbrechender Dunkelheit zurück zum Bootsverleih nach Nussdorf, um von dort aus zur nächsten Etappe zu radeln.

Gegen 23 Uhr ging es bei vollkommener Dunkelheit in den Mondsee, welches das eigentliche Highlight des Projekts darstellte. Motiviert und mit Knicklichtern bewaffnet ging es für Hettlinger und Savel in den dritten See. Nach fünf Kilometern erlitt Sale Savel jedoch eine Unterkühlung, woraufhin das Projekt abgebrochen wurde. „Es war unser erstes Projekt in diesem Ausmaß. Daher lief leider nicht alles so wie geplant“, nahm Martin Hettlinger den Abbruch locker. Immerhin wurden in 14:41 Stunden 29 Kilometer im Wasser und 46,5 Kilometer auf dem Land zurückgelegt. „Ein tolles Erlebnis mit einer traumhaften Kulisse und einem tollen Support-Team“, so der LMBler.