ASK Oberdorf: „Das haben wir uns so nicht vorgestellt“. In Oberdorf ist man weiterhin auf der Suche nach seiner Form. Zeit bleibt keine, denn es warten gleich drei Brocken.

Von David Marousek. Erstellt am 04. September 2019 (01:29)
Schwere Aufgaben vor der Brust. Oberdorf-Sektionsleiter Wolfgang Halper bleibt weiter optimistisch.
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Ein Punkt aus drei Spielen - so war der Start beim ASK Oberdorf in dieser Saison ganz und gar nicht geplant. Auch wenn mit Luka Visic ein Top-Stürmer den Verein kurz vor Transferende verließ, kam mit Ex-Rotenturmer Jaka Jerina ein namhafter Ersatz. Doch es läuft einfach nicht in Oberdorf. „Es gibt sehr viele Baustellen. In der Vorbereitung hatten wir immer wieder verletzte Spieler, Dominik Weber kam angeschlagen zu uns und Kcira Lek, Vinko Delic und Ingomar Szabo verletzten sich ebenfalls. Wir mussten aufgrund der Verletzungen mit den Aufstellungen jonglieren. Unser physischer Zustand ist wirklich nicht der beste“, fasste Sektionsleiter Wolfgang Halper den Ist-Zustand zusammen.

Nun soll der „Turnaround“ endlich gelingen, doch beim Sensationsteam aus Loipersdorf-Kitzladen fielen zuletzt schon andere Teams um. „So haben wir uns das ganz sicher nicht vorgestellt. Wir müssen jetzt endlich etwas zustande bringen. Wir haben schwere Spiele vor uns. Mit erfolgreichen Torabschlüssen würden die Spiele ganz anders ablaufen“, erklärte Sektionsleiter Halper.

Der Aufsteiger wartet. Für Dominik Weber und Co. geht es gegen den SC Loipersdorf.
David

Die Auslosung macht es dem Verein aber nicht gerade leicht. Loipersdorf-Kitzladen, Neuhaus am Klausenbach, Großpetersdorf. Es gab schon leichtere Gegner, um endlich ein Erfolgserlebnis feiern zu können. Die Mannschaft müsse laut dem Sektionsleiter jetzt „back to the roots“, also zurück zu den Wurzeln. Eine Idee, die sicherlich Sinn ergibt. Denn dass sich die Oberdorfer zurzeit unter Wert schlagen, sollte jedem Zuschauer klar sein.