ASKÖ Oberdorf: „Sind mental ganz stark angeschlagen“. Oberdorf kommt nicht zur Ruhe. Unter Neo-Coach Rudolf Strobl ging das direkte Duell beim SC Kemeten verloren.

Von David Marousek. Erstellt am 16. Oktober 2019 (01:00)
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Erfolgserlebnisse dringend gesucht. Oberdorfs Einser-Goalie Gergö Nagy und seine Kollegen kämpfen mit ihrer derzeitigen Form.
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In der vergangenen Woche stellte der bisher als Oberdorfer Spielertrainer fungierende Ingomar Szabo sein Amt zur Verfügung und Ex-Ollersdorf-Coach Rudolf Strobl übernahm das Ruder. Trainereffekt gab es dabei zumindest vorerst keinen: In Kemeten unterlag man mit 1:3. „Es ist fürchterlich, der Sieg wäre bitter notwendig gewesen. Wir beratschlagen uns gerade, was wir tun könnten. Gewisse Dinge sind zur Zeit unerklärlich“, sagte Sektionsleiter Wolfgang Halper. „Wir verbrauchen in zwei Jahren gleich vier Trainer, da kann doch nicht jeder falsch für uns sein. Da muss es irgendwie auch an der Mannschaft liegen. Im mentalen Bereich sind wir gerade sehr stark angeschlagen“, so Halper weiter.

Mit nur fünf Punkten können sich die Oberdorfer gerade noch vor Strem auf dem vorletzten Platz halten. Die gesamte vordere Konkurrenz punktete zuletzt aber, was den Druck weiter erhöhte. Überlegungen für den Winter laufen laut Halper bereits: „Wir sind jetzt in der Planungsphase, aber wie viel wir uns erlauben können, das steht noch in den Sternen. Dass wir uns definitiv verändern müssen, ist aber klar.“ Rudolf Strobl, der in seiner aktiven Zeit Profi war, übernimmt jetzt einmal bis zur Winterpause. Wie es da weitergeht, steht noch in den Sternen.

Am Wochenende wartet mit St. Michael auch noch das Team der Stunde. Mit Stefan Halper, Peter Grandits und Matthias Oswald sind drei Spieler gesperrt, bei Vinko Delic und Jaka Jerina könnte es sein, dass sie ausfallen. Erneut schlechte Vorzeichen für den taumelnden Oberdorfer.