Oberdorfer zogen die Notbremse. Günter Rosenkranz musste in der Vorwoche als Trainer in Oberdorf gehen – ihm folgte Kapitän Ingo Szabo nach.

Von David Marousek. Erstellt am 08. Mai 2019 (01:07)
Neuer „Chef“. Ingo Szabo soll den ASK Oberdorf zum Klassenerhalt führen.
Daniel Fenz

Mit hehren Zielen war der ASK Oberdorf in die Rückrunde gestartet. „Wir wollen nun die Punkte machen, die wir im Herbst liegen haben lassen“, erklärte Pressesprecher Marco Baldasti damals gegenüber der BVZ. Mit dem kroatischen Duo Luka Visic und Vinko Delic holte der Traditionsklub gleich zwei starke Legionäre vom Ligakonkurrenten aus Kukmirn. Die Ergebnisse blieben in der Rückrunde aber aus und nun sah sich der Verein gezwungen, etwas zu ändern.

BVZ

„Der Trainer war aber nicht alleine schuld an den Ergebnissen. Jeder Spieler muss nachdenken und seine eigene Leistung hinterfragen. Wir haben genug Potenzial, rufen es aber nicht ab“, wollte Baldasti klarstellen. Dennoch trennte sich der Verein in der vergangenen Woche von Cheftrainer Günter Rosenkranz. „Wir sind im Guten auseinandergegangen, mussten aber handeln. Der Trainer ist nun mal das schwächste Glied in einer Kette“, erklärte der Verantwortliche den Abgang.

Quasi direkt übernahm Ingomar Szabo, der nun als Spielertrainer fungieren wird. Unterstützt wird er dabei von Sektionsleiter Wolfgang Halper. Sein Debüt gegen Buchschachen ging zwar mit 2:4 verloren, dennoch schöpfte der neue Spielertrainer Hoffnung: „Wir haben sehr gut trainiert. Wir versuchten, positiven Schwung reinzubringen, aber fünf Spieler fehlten verletzt. Dass auch noch Matthias Oswald raus musste, war der Knackpunkt. Dennoch ein großes Lob an alle Spieler. Die Mannschaft hat sich nicht hängen lassen und ist absolut charakterfest.“ Auch über seinen ehemaligen Trainer Günter Rosenkranz, wusste Szabo nur Positives zu berichten. Am Wochenende könnte sich Oberdorf mit einem Sieg gegen Goberling die dringend benötigte Luft verschaffen.