St. Martin hadert mit der erbrachten Leistung. Der 2. Liga-Absteiger aus St. Martin hofft insgeheim weiter, bei den ganz „Großen“ der Liga mitmischen zu können.

Von Julian Horvath. Erstellt am 27. September 2017 (01:11)
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Alles in eigener Hand. Trotz Stotterstart können Semir Softic und seine St. Martiner Kollegen mit Siegen gegen Top-Teams wieder oben rankommen.
BVZ, Bauer

So wirklich zufrieden war man nach der Nullnummer in St. Michael nicht. Prinzipiell zeigte sich der ASV Sankt Martin nämlich als überlegene Elf und war den drei Punkten näher, die aber nicht gelangen.

„Wir hätten gewinnen können, sind im Endeffekt aber selber schuld“, so Trainer Josef Unger, der vor knapp zwei Wochen sein Amt beim 2. Liga-Absteiger antrat. Seit diesem Zeitpunkt hielt Aufbruchstimmung Einzug und insgeheim hofft man weiter, am Ende ganz oben mit dabei zu sein.

„Wir hätten gewinnen können, sind im Endeffekt aber selber schuld“

Weil die Konkurrenz an der Spitze die nötige Konstanz vermissen lässt, ist das auch weiter möglich, denn nun stehen wegweisende Wochen auf dem Programm, empfängt man nämlich erst Rotenturm, ehe es zum Derbyschlager nach Neuhaus geht und auch Grafenschachen ist nicht zu verachten. Schon mit einem Erfolg gegen Rotenturm könnte man die Klasse noch enger zusammenrücken lassen.

Dafür braucht es aber defensive Kompaktheit und offensiv mehr Durchschlagskraft. „Jetzt können wir zeigen, wie gut wir wirklich sind“, sagte Unger, der noch im Vorjahr mir Mühlgraben in die 2. Liga aufstieg, dann aber seine Ämter niederlegte, ehe er zuletzt bei der Elf rund um David Mayer und Co. unterschrieb.