Top-Duo marschiert im Gleichschritt. Sowohl der ASK Jabing als auch der Zweite aus St. Martin kamen dem 2. Liga-Aufstieg zuletzt wieder ein Stück näher.

Von David Marousek. Erstellt am 15. Mai 2019 (01:55)
Marousek
Die 2. Liga ruft. St. Martins Thiago (r.) stieß das Tor nach oben zuletzt weit auf.

Rechnerisch ist in der 1. Klasse Süd eigentlich noch nichts entschieden, dennoch gehen die zwei bestplatzierten Teams vom ASK Jabing und vom ASV St. Martin/Raab als große Favoriten in die letzten Meisterschaftsspiele. Der Tabellendritte aus Neuhaus am Klausenbach liegt bei noch vier ausstehenden Spielen bereits zehn Punkte zurück. Nach aktuellem Stand sieht es nicht so aus, als könnte die beiden Spitzenreiter noch jemand gefährden. Spannend bleibt aber der Kampf um den Meistertitel, denn nur die Tordifferenz trennt die beiden Teams voneinander.

Bauer
Weiter Spitze. Jabings Benjamin Hupfer (r.) führt mit 29 Toren die Torjägerliste an.

Von einer möglichen Aufstiegsfeier am Wochenende Woche wollte Edwin Janosch, Sportlicher Leiter in St. Martin, aber dennoch nichts wissen: „Das Einzige, was wir feiern würden, wäre der mögliche Meistertitel. Das ist auch unser ausgerufenes Ziel. Wir wollen Meister in der 1. Klasse Süd werden.“

Jabing-Trainer Marc Seper sah die Diskussion um den Meistertitel derweil deutlich entspannte: „Wenn es am Ende der zweite Platz ist, dann bin ich auch zufrieden. Natürlich wäre eine Meisterfeier aber toll. Wir wollen aber hauptsächlich in den nächsten zwei Wochen den Aufstieg fixieren. Dann können wir anfangen personelle Dinge abzuklären und Vorgespräche führen.“ Vom fixen Aufstieg wollte Seper aber noch nicht sprechen: „Man sieht an Neuhaus, dass es nicht so leicht ist, aufzusteigen.“

Eines steht fest: Je früher der Gang in die 2. Liga Süd fixiert ist, desto schneller kann mit der endgültigen Kaderplanung begonnen werden. „Im Idealfall können wir den Kader halten und auch noch optimieren“, hoffte Seper, wobei ihm auch bewusst ist, dass gute Leistungen Begehrlichkeiten von anderen Vereinen wecken werden.