UFC Strem: „Wir werden uns nicht verstecken“. Vier Spiele, null Punkte und ein „Sternchen“ in der Tabelle: Strem kämpft weiterhin gegen den „Seuchenstart“ an.

Von David Marousek. Erstellt am 11. September 2019 (01:48)
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Wie weiter? Der Stremer Allrounder Felix Gansfuss hofft gegen St. Michael auf einen Umschwung.

Aberkannter Sieg gegen Goberling, Rückreihung bei Punktegleichheit und zuletzt ein 2:4 gegen den direkten Konkurrenten aus Kemeten. Die letzten Wochen waren für eingefleischte Stremer Fans nicht sehr leicht. Das weiß auch Trainer Wolfgang Kienzl, dem so langsam die Variations-Möglichkeiten in der Aufstellung ausgehen.

Fünfeinhalb verletzte Spieler schmerzen

Dominik Mayer (kugelte sich die Schulter beim Torjubel aus), Nico Mulzet, Kevin Gratzl (beide Muskelfasereinriss), Julian Seier (Verletzung an der Leiste) und David Matej (Meniskuseinriss) werden noch länger nicht in Strem auflaufen. „Da kommt leider so schnell keiner zurück“, seufzte Kienzl. Dazu kommt auch, dass Offensivspieler Gergö Pehr seiner Fitness noch hinterherläuft. „Ich kann mich zurzeit gar nicht wehren. Beim nächsten Match werden wir die Aufstellung wieder umstellen müssen“, konnte der Coach das Pech nicht wirklich glauben.

David
Aufstehen angesagt. Mario Kienzl und Kollegen haben an einigen Stellen zu kämpfen.

Jetzt geht es auch noch gegen die unberechenbaren St. Michaeler. „Vielleicht werden wir da endlich munter. Gegen Goberling haben wir wirklich guten Fußball gespielt, jetzt müssen wir versuchen, wieder in die Spur zu kommen. Wir werden uns sicher nicht verstecken, uns fällt schon was ein“, gab sich Kienzl dennoch kämpferisch für das kommende Auswärtsspiel. Für die Stremer wird es langsam ein Spiel gegen die Uhr, denn nach vier Runden sind noch immer keine Punkte auf dem Konto. Da hilft nur mehr ein beherztes: „Gemma Strem!“.