Die Favoriten lassen derzeit keine Federn. Sehr ausgeglichen präsentiert sich die Lage in der Liga, wobei sich bis dato noch kein Top-Team etwaige Blößen gab.

Von Markus Gyaky. Erstellt am 11. September 2019 (01:48)
BVZ
Mannschaft der Stunde: Die kickende Zunft des SV Deutsch Schützen mit Trainer Antal Topor, der schon einige Titel in seiner Vita stehen hat.

Vier Spiele ist die bisherige Saison erst jung und dennoch lassen sich erste Tendenzen schon erkennen. Die ganz große Überraschung bleibt der SV Deutsch Schützen, der zum einen alle seine drei Spiele – die Elf von Antal Topor war schon einmal spielfrei – gewann und zudem erst zwei Gegentore kassierte. So steht der SVDS nach Verlustpunkten eigentlich an der Spitze, muss aber dieser Tage noch Wiesfleck und Neuhodis, die beide mit zehn Zählern aus den Startlöchern kamen, den Vortritt lassen. Adam Tamas und Kollegen werden es verschmerzen können, denn noch strauchelte kein einziger der Meisterkandidaten, wobei Schachendorf etwas höher eingeschätzt worden war, die SCS-Truppe aber noch nicht wirklich in die Gänge kam.

Positiv ist auch der Start der ohne Legionäre agierenden Riedlingsdorfer, die einen großen Makel haben: In Oberschützen brachte man ein 4:0 nicht über die Zeit und „verlor“ beim späteren 4:4. Probleme haben die Teams aus Kroisegg und eigentlich auch Zuberbach, die über den Sommer ihren Kader umkrempelten und derzeit null respektive drei Zähler aufweisen. Zu wenig für die Ansprüche. Möglich, dass sich auch die Oberschützener mehr erwartet hätten, aber diese durften zuletzt wenigstens den ersten Punkt seit langer Zeit feiern und es wird nicht der einzige bleiben.

Angeschrieben haben auch die Mariasdorfer, wobei Trainer Fritz Kirnbauer schon vor dem Start von einer extrem schweren Saison sprach, man nun aber zeigte, dass man mithalten kann. Das können heuer aber alle, so viel ist klar.