Schachendorf gegen Wolfau: „Phantomtor“ im Fokus. Hitzig diskutiert wurde bei der Partie zwischen Schachendorf und Wolfau der Anschlusstreffer von Abdul Rufai.

Von Markus Gyaky. Erstellt am 04. Oktober 2017 (01:52)
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Aufregung wegen seines Tores. Abdul Rufai (r.), Mittelfeldmotor in Wolfau, erzielte beim 3:3 zwei Tore. Eines davon war umstritten.
BVZ, Bauer

Auch wenn das 3:3-Remis zwischen dem SC Schachendorf und dem SV Wolfau fußballerisch nicht unbedingt als Leckerbissen daherkam, herrschte zwischenzeitlich doch große Aufregung. 44 Minuten blieb es dabei ausgeglichen, gingen die Hausherren durch Abdulrahim Salah und Asis Mohamad auch mit 2:0 in Führung, ehe Abdul Rufai die Gäste durch einen umstrittenen Treffer heranbrachte.

„Zu besagtem Treffer zum 1:2 kann ich nur meinen Standpunkt vertreten"

Nach einem Gestocher im Strafraum, fiel Hausherren-Goalie Mate Gymesi irgendwie über Gäste-Akteur Rufai. Dieser bugsierte den Ball im Liegen Richtung Tor. Schiedsrichter Ewald Villi pfiff und zeigte sofort zum Mittelkreis, ehe die Kugel erst dann über die Linie gerollt sein soll. „Der Ball war da noch zwei Meter vom Tor weg. Alle rechneten eigentlich mit Elfmeter, Abstoß oder Handspiel, oder was auch immer, aber nie und nimmer mit einem Tor“, sagte Schachendorfs Trainer Helmut Thaller, wobei alle Proteste nichts halfen, denn Villi gab den Treffer. Und wie sah der Schiri die Situation? „Zu besagtem Treffer zum 1:2 kann ich nur meinen Standpunkt vertreten. Der Ball war schon hinter der Linie, als ich gepfiffen habe und zur Mittelauflage zeigte.“