Siget: „Der erste Platz ist außer Reichweite“. Nicht ganz zufrieden zeigte sich Sigets Chefcoach Bernd Kollmann mit dem Verlauf der abgelaufenen Hinrunde.

Von Markus Gyaky. Erstellt am 30. November 2016 (01:29)
BVZ, Gyaky
Es soll weiter nach oben gehen. Nach einer nicht ganz zufriedenstellenden Hinrunde 2016, hofft Sigets Cheftrainer Bernd Kollmann auf eine Verbesserung im kommenden Frühjahr. Dabei werden auch einige neue Kicker beim UFC aufschlagen.

Eine intensive Hinrunde liegt hinter dem UFC Siget. Rückblende: Im vergangenen Sommer trennte sich der UFC von seinem Langzeit-Trainer Willi Miklos. Der Nachfolger kam aus den eigenen Reihen, denn Bernd Kollmann schnürte noch im Vorjahr sehr erfolgreich seine Packler für die Sigeter. Der neue „Chef“ krempelte das System um und auch bei den Spielern wurde ein Schnitt gemacht und vermehrt auf den eigenen Nachwuchs vertraut. Am Ende standen 19 Punkte und ein achter Rang auf dem Papier.

„Für mich eindeutig zu wenig. Ich habe mit 25 Zählern kalkuliert. Die waren auch sicher drin, aber wir haben sie verschenkt“, sagte Kollmann kritisch und fügte an: „Das Ziel für das Frühjahr muss noch Platz zwei oder drei sein. Der erste Platz ist leider außer Reichweite, so ehrlich muss man sein.“

Dabei helfen sollen neue Spieler. Diese werden auch kommen, wie der Coach der BVZ verriet: „Wir werden uns von Legionär Martin Farkas, der nicht das brachte, was wir uns erhofften, trennen. Im Gegenzug befinden wir uns in abschließenden Verhandlungen mit einem ungarischen Kicker. Dieser ist 21 Jahre jung und war noch nie in Österreich tätig. Er soll die Position auf der Sechs oder auf der Zehn bekleiden“, so Kollmann, der den Namen aber noch für sich behielt.

Seine Karriere beenden wird derweil Michael Nicka und weiter pausieren muss Gerhard Wolfger nach einem Kreuzbandriss. Kollmann: „Das braucht seine Zeit. Für diese beiden Spieler suchen wir auf dem österreichischen Markt Ersatz.“