Trister Blick ins Ungewisse. Der Spielbetrieb setzt vorerst bis 5. April aus. Die Klubvertreter bezweifeln dabei sehr stark, dass noch gekickt wird.

Von Maximilian Wiesler. Erstellt am 18. März 2020 (01:43)
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Verzwickte Lage. Hannersdorf-Coach Christoph Pomper hätte sehr gerne um den Aufstieg gekämpft.
BVZ

Das Coronavirus zwingt die Verbände, dem Sportbetrieb bis auf weiteres einen Totalstopp zu erteilen. Absolutes Verständnis für die drastischen Einschränkungen zeigten die Vereine der 2. Klasse Süd A, welche einen Blick in die Zukunft wagten und sich dabei einig waren: „Eine Fortsetzung der Saison ist wohl nahezu undenkbar.“ SG Redlschlag-Obmann Christoph Böhm plädierte für eine „komplette Annullierung der Meisterschaft“ und folglich für einen „Neustart im Sommer“. „Das wäre, vor allem wenn die notwendigen restriktiven Maßnahmen noch länger andauern, wohl das einzig Sinnvolle“, pflichtete auch Zuberbach-Sektionsleiter Klaus Brandstätter bei. Leidtragender einer solchen Alternativlösung wäre Titelkandidat und Winterkönig Wiesfleck, der aktuell auf Platz eins rangiert.

Das unterstrich Spielertrainer Toni Dorner: „Aus rein sportlicher Sicht betrachtet wäre das für uns total ärgerlich.“ Derzeit bleibt vieles Spekulation: Die Reaktionen bestätigen, dass aktuell allgemeine Ungewissheit vorherrscht: „Abwarten, was die kommenden Wochen bringen“, hieß es geschlossen. Schachendorf-Obmann Christian Takacs: „Sicher ist, dass es aufgrund der Pandemie eine international einheitliche Lösung, ausgehend von höchster Ebene, geben wird müssen. Mein Wunsch ist, dass jede Liga und damit jeder Klub gleich behandelt wird.“