Neue Kräfte allerorts. Das Ollersdorfer Schlusslicht holte sich drei Legionäre ins Boot – Minihof-Liebau angelte sich neuen Stürmer.

Von Kevin Hasler. Erstellt am 06. Februar 2021 (01:25)

Neue Legionäre für den SV Ollersdorf

2. KLASSE SÜD B

Nachdem sich der SV Ollersdorf bereits Anfang Jänner von seinen Legionären trennte, holte der derzeitige Tabellenletzte zuletzt drei neue Spieler in seinen Kader. Die ungarischen Kicker Martin Nyari, Leonard Horvath und Balint Jona werden zukünftig für die Grün-Weißen auflaufen. „Sie sind sicher eine Verstärkung für uns. Wir erhoffen uns dadurch als Mannschaft kompakter und sicherer zu werden“, sagte Trainer Walter Paul zu Wochenbeginn der BVZ. Ob beim SVO noch etwas passiert? Ungewiss.

Liebauer schließen ihre Problemzone

2. KLASSE SÜD C

Der FC Minihof-Liebau machte in der vergangenen Woche Nägel mit Köpfen. Gleich fünf neue Spieler holte der Tabellensiebente an Bord. Vor allem auf Stürmer Simon Kopinja hält man große Stücke, denn die Offensive war im Herbst die größte Baustelle des FC. Während man mit 17 Gegentreffern die drittbeste Defensive stellt, fungierte Rok Roposa mit sieben Treffern quasi als Alleinunterhalter in der Offensive. Sein Landsmann Kopinja soll den Zehner nun entlasten. Mit 24 Toren in 42 Pflichtspielen liest sich die Statistik des neuen Angreifers gar nicht so schlecht. „Wir erhoffen uns mehr Durchschlagskraft und natürlich auch mehr Tore“, sagte Obmann Hubert Hödl. Außerdem holte man mit Eric Gergoric einen neuen Torhüter. Der 19-jährige Schlussmann stößt vom SD NK Verzej zur Bagari-Elf. Mit Jakob Preininger (Jennersdorf), Nikolai Voves (Feldbach) und Maximilian Putz (Fehring) holte man drei junge Talente. „Die Verjüngung war eines unserer Ziele, zudem sind wir nun breiter aufgestellt“, erklärte Hödl. Zu den fünf Zugängen gesellen sich auch zwei Abgänge: Torhüter Gabor Kutasi und Stürmer David Koznicov gehören nicht mehr zum Aufgebot. Mit neuem Personal will der FC die verkorkste Herbstsaison vergessen machen. „Wir wollen einen Schritt nach vorne machen.“