Ziel: „Eine Einheit werden“. Ein knappes halbes Jahr nach der Gründung des UFC Gerersdorf-Sulz blickt die BVZ auf den bisherigen Werdegang zurück.

Von Kevin Hasler. Erstellt am 27. November 2019 (01:00)
Harter Konkurrenzkampf. Florian Jandrisevits, Mittelfeldakteur beim UFC, stand achtmal in der Startelf und kickte dabei gut.
Marousek

Nach jahrelanger Rivalität mit intensiven Derbys, fusionierten über den Sommer der SC Gerersdorf und der UFC Sulz zum UFC Gerersdorf-Sulz. Dabei wurde der Funktionärsstab vergrößert, die besten Spieler aus beiden Mannschaften zusammengefügt und auch in Sachen Infrastruktur wurde man aufgrund zweier matchtauglicher Anlagen flexibler. Sportlich zeigte der neugegründete Klub vor allem im BFV-Cup auf, wodurch man mit Selbstvertrauen in die Saison ging.

„Die Erwartungshaltung war groß, wir konnten dem nicht Schritt halten. Als der Druck weg war, kamen wir in einen Lauf“, sagte der Sportliche Leiter Thomas Poandl. Am Ende der Hinrunde liegt der UFC nun auf dem Platz vier, wobei der Aufstiegskampf wohl ohne die Elf von Alfred Horvath stattfinden wird. Der Weg wird dennoch mit diesem Team fortgeführt.

„Das Team muss noch eine richtige Einheit werden"

Poandl: „Das Team muss noch eine richtige Einheit werden, dann hat sie die Qualität ganz vorne mitzuspielen.“ Das soll im Frühjahr geschehen, um ab Sommer dann voll angreifen zu können. „Auf längere Sicht wollen wir eine Elf formen, die nicht nur ein Jahr erfolgreich ist. Wir wollen ein Verein sein, der den Spielern ein gutes Fundament bietet, auch um sich weiterentwickeln zu können.“