Tobaj: Aller guten Dinge sind drei. Der Top-Klub von der ASV Gemeinde Tobaj will sich von der abermaligen Annullierung nicht unterkriegen lassen.

Von Kevin Hasler. Erstellt am 02. Mai 2021 (01:59)
Aufstehen, Mund abputzen und weitermachen. Für Daniel Brenner und seine Tobajer Kollegen beginnt nach der Annullierung ein neues 2. Klasse-Kapitel.
David, David

Seit Montag herrscht endgültige Gewissheit: Nach der Annullierung der vergangenen Saison, wird die Amateur-Meisterschaft im Erwachsenenbereich, aus zeitlichen und gesundheitlichen Gründen, auch heuer wieder annulliert. Das zweite Jahr in Folge wird es also keinen Aufsteiger aus den 2. Klassen in die 1. Klasse Süd geben.

Spirk: „Jammern hilft auch nicht weiter“

Knapp zwei Jahre ist es her, als der ASV Gemeinde Tobaj den bitteren Gang in die 2. Klasse antreten musste. Unterkriegen ließ man sich davon nicht. Der Meistertitel und der sofortige Wiederaufstieg wurden als Ziel ausgegeben. Nach dem Abbruch in der Vorsaison stand man erstmalig mit leeren Händen da. 2020/21 wollte man sein Ziel endlich erreichen, doch das Horrorszenario sollte sich wiederholen. „In unserer Situation ist es natürlich bitter, aber wir müssen es akzeptieren. Die Spieler, der Verein und die Fans sind sicher enttäuscht, aber jammern hilft auch nicht weiter“, sagte Obmann Stellvertreter Lukas Spirk über die Entscheidung des Verbandes.

Die ASV Gemeinde Tobaj war vor dem Abbruch abermals überlegener Tabellenführer. Mit sieben Siegen aus neun Spielen und einem Sechs-Punkte-Vorsprung auf Eltendorf führten die Tobajer die Tabelle der 2. Klasse Süd C an. Der Aufstieg schien für den ASV zumindest in greifbarer Nähe.

Die erste Enttäuschung nach dem erneuten Abbruch verflog beim ASV schnell. „Wir waren kurz enttäuscht, jetzt heißt es Mund abputzen und weiterarbeiten.“ Der Fokus ist beim ASV bereits auf die nächste Meisterschaft gerichtet und die Planungen laufen auf Hochtouren.

Das Ziel bleibt unverändert. Im dritten Anlauf soll es nun mit dem Wiederaufstieg klappen, wie Spirk erklärte: „Wir wollen wieder die beste Elf der gesamten 2. Klassen sein und in die 1. Klasse aufsteigen. Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei.“