ASK Schlaining: Rene Varga geht mit einigem Wehmut. Nach dem 1:2 bei seinem Ex-Klub in Großpetersdorf, kam das Aus für Schlainings Rene Varga. Das überraschte ihn doch.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 09. Mai 2018 (01:08)
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Ein spannendes Wochenende wartet. Der Vorsprung des ASK Schlaining mit Trainer Rene Varga nach unten, schmilzt und schmilzt. So hat man bei einem Spiel weniger nur noch drei Punkte Vorsprung auf das Schlusslicht aus Oberdorf.

Neben der schier unglaublichen Situation im Abstiegskampf der 2. Liga Süd – Schlaining, Heiligenbrunn Olbendorf, Deutsch Kaltenbrunn und Rudersdorf stehen alle (!) bei 27 Zählern – bestimmte vor allem der Abgang von Rene Varga als Cheftrainer beim ASK Schlaining die Schlagzeilen der 2. Liga Süd. Nach dem 1:2 in Großpetersdorf, für den der Rechnitzer gar mal selbst kickte, ging die Ära Varga beim Traditionsklub zu Ende. Sektionsleiter Ernst Simon: „Es ging einfach nicht mehr. Wir wünschen Rene aber für seine weiteren Aufgaben alles erdenklich Gute und bedanken uns für die geleisteten Arbeiten.“

Das „Geleistete“ kann sich durchaus sehen lassen, denn zwischenzeitlich waren die Schlaininger eines der Top-Teams der Liga, die richtig starken Fußball boten und ab und an gar an der Spitze kratzten. Dann kamen Verletzungen und Abgänge von Leistungsträgern, die man mit jungen Kräften aufzufangen versuchte. Varga: „Insgesamt war ich schon ein bisschen überrascht, weil es keine Anzeichen gab. Natürlich haben wir zuletzt dreimal verloren und die Entscheidung ist auch so zu akzeptieren, aber ich hatte nie das Gefühl, dass die Mannschaft nicht intakt sei.“

"Ich wünsche dem Verein nur das Beste"

Der ehemalige Defensiv-Allrounder, der in Schlaining seine ersten Meriten als Kampfmannschafts-Trainer erhielt, hätte an eine erfolgreiche Mission im beinharten Abstiegskampf der Liga geglaubt. „Ich hoffe aber, dass die Burschen nun die nächsten beiden Spiele gewinnen, da ich dem Verein nur das Beste wünsche“, so Varga, der seine Zeit als „spannend“ und „erfolgreich“ einstufte und wohl sehr schnell eine neue Aufgabe finden wird. „Mal sehen, was die Zeit bringt.“

Beim Schlaininger Traditionsklub übernehmen zumindest beim Nachtrag am Mittwoch Sektionsleiter Simon und U23-Trainer Johann Osztovits die Agenden als Cheftrainer. „Wir sind aber auf der Suche nach einem neuen Mann, sofern es für diesen kurzen Zeitraum noch möglich sein wird“, so Simon.