Ein Abschied und die Folgen beim SV Neuberg

Erstellt am 22. Januar 2022 | 01:01
Lesezeit: 2 Min
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Keine Zukunft in Neuberg. Bruno Liber passte charakterlich sehr gut zum SVN, wobei man sich fußballerisch mehr erwartet hätte.
Foto: BVZ
Ausnahme-Zangler Nikola Golenja wird dem SV Neuberg, wie auch Bruno Liber, im Frühjahr nicht mehr zur Verfügung stehen.
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Der 2. Liga-Meisterzug fährt in diesem Jahr ohne den langjährigen Süd-Krösus aus Neuberg ab. 13 Zähler Rückstand auf Rudersdorf sind ganz einfach zu viel. Lange hatte man es selbst in der Hand vorne dranzubleiben, aber insgesamt waren für Tomi Liber und seine SVN-Kollegen dann zu viele Umfaller dabei. So gilt es im Frühjahr 2022 eine schlagkräftige Truppe zu formen, die dann 2022/23 einen erneuten Angriff auf die Burgenlandliga-Rückkehr tätigt. Dafür wird seit vergangener Woche auch schon wieder trainiert. Zwei Kicker aus dem Herbst waren da nicht mehr dabei, wovon mit Nikola Golenja zumindest einer eine schwer gewichtige Rolle im SVN-System einnahm. Der Offensiv-Allrounder verlässt die Elf von Rene Csencsits. „Er wurde zuletzt zum zweiten Mal Vater und es wurde ihm alles einfach zu viel. Zumindest dieses halbe Jahr bleibt er in Kroatien“, so der Sportliche Leiter Georg Konrad, der über den ehemaligen Eberau-, Unterschützen-, Eltendorf- oder Gemeinde Tobaj-Zangler sagte: „Es ist sehr schade um ihn.“ Auch Landsmann Bruno Liber wird den Tabellenfünften verlassen. „Er war charakterlich schwer in Ordnung und passte auch super rein, aber wir hätten uns doch etwas mehr erwartet“, so Konrad über den defensiv flexibel einsetzbaren jungen Mann.

So startet die Kader-Sondierung genau jetzt, denn man möchte beide Kicker ersetzt wissen. So kehrt Niki Mayer zwar in den Kader zurück und auch Kirchfidisch-Kicker Dominik Weber bleibt ein Thema, aber defensiv und offensiv braucht es neue Kräfte. Diese sollen wie in Neuberg üblich aus Kroatien stammen. Erste Testkandidaten werden in dieser Trainingswoche erwartet und könnten beim Premieren-Test am Samstag gegen Welgersdorf schon mit von der Partie sein. Georg Konrad abschließend: „Wir wollen einen Stürmer und auch einen Defensiv-Kicker holen.“