Erste Anzeichen einer Kooperation. Obwohl der ASK Rotenturm viele Abgänge verzeichnete, holte man nur wenige Kicker, auch weil man Oberwart vertraut.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 17. Juli 2019 (01:58)

Eine turbulente Transferperiode liegt hinter dem ASK Rotenturm, der in seiner Premierensaison nach dem Wiederaufstieg eine solide Rolle spielte und eigentlich nie in Gefahr eines direkten Wiederabstieges geriet.

Und dennoch stand im Sommer ein Umbruch ins Haus, der groß ausfiel. Von seinen Legionären trennte man sich schon frühzeitig, wobei mit Harun Grozdanic, Manuel Glatz oder Benni Bogad wichtige Eckpfeiler ihrer Wege gingen. Im Gegenzug wurde nur früh bekannt, dass Fabricio und Ricardo Da Costa, die Coach Rene Varga schon in Schlaining trainierte, zur neuen Saison kommen werden. Ihnen folgte zuletzt noch Ex-Pinkafeld-Kicker Julian Knapp nach und mit Dominik Kayari fand man auch einen Zweier-Goalie. Das war es, auch weil die im Frühjahr fixierte Kooperation mit Oberwart Früchte tragen soll.

Klar ist, dass zu Wochenbeginn kein fixer SVO-Name feststand, diese aber kommen werden, wie Sektionsleiter Christoph Tomiszer bekräftigte: „Es sind Namen im Umlauf, wobei es auch variieren kann.“ Genau das wünscht sich Coach Varga nicht, zumindest nicht wochenweise. Ein bisschen Kontinuität darf es schon sein, wie er der BVZ verriet: „Sonst bekommt man auch kein Gefühl füreinander“, so der ehemalige Klassekicker, der ergänzte: „Unser Kader ist sehr, sehr eng, aber es kann sicher etwas Gutes entstehen. Derzeit fehlen nur leider die Erfahrungswerte.“

Fixiert wurde, dass man am Dienstag gemeinsam mit dem SVO trainieren werde und nun auch bald Nägel mit Köpfen macht. Varga: „Bei uns besteht die Chance auf Spielpraxis. Ich hoffe doch, dass die Kicker es gut annehmen.“