Harald Bacher: „Persönlich tat mir das im Herzen weh“. Harald Bacher legte nach der 0:3-Niederlage gegen den UFC Jennersdorf seine Ämter als Trainer in Rudersdorf zurück.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 18. April 2018 (01:58)
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Bis bald! Harald Bacher, der beim USV aus Rudersdorf tolle Arbeit leistete, gab am vergangenen Samstag seinen Rücktritt bekannt. Dabei wünschte ihm der Verein alles erdenklich Gute.
BVZ, Bauer

Wieder nichts! Das 0:3 gegen Jennersdorf war die vierte Pleite für den USV Rudersdorf in Folge und zudem erzielte man in dieser Spanne auch keinen eigenen Treffer. So zog Harald Bacher, der knapp zweineinhalb Jahre die Geschicke beim Traditionsverein als Cheftrainer leitete, die Reißleine und legte seine Ämter nieder.

„Harry gab uns quasi direkt nach Spielschluss bekannt, dass er zurücktreten werde“, bestätigte auch der Sportliche Leiter Martin Salber, der anfügte: „Er hat sich zu diesem Schritt entschlossen. Das ist unheimlich schade und mir persönlich tat es auch im Herzen weh.“ Ein Ausdruck, wie eng die beiden Verantwortlichen in den letzten Jahren zusammenarbeiteten und auch viele junge Kräfte in die Kampfmannschaft einbauten. Bacher begleitete dabei die meisten noch im Rudersdorfer Nachwuchs, ehe er sie auch auf die Aufgaben im Erwachsenenfußball vorbereitete, behutsam einsetzte und auch weiterentwickelte. „Wir möchten uns für die super Arbeit bei ihm bedanken. Es waren sehr erfolgreiche und sehr schöne Jahre“, so Salber, der anfügte: „Es war sein Schritt.“

Was im Vorjahr beim USV noch leicht von der Hand ging, geht nun mittlerweile nicht mehr. Vor knapp einem Monat spielte man in Oberwart noch 1:1, ehe ein Negativtrend Einzug hielt, der schwer erklärbar ist. „Ich glaube an unsere Elf“, meinte Salber vor dem Duell in Heiligenbrunn, wo nun erst einmal eine interne Lösung die Geschicke übernehmen wird. Danach sehe man weiter, ob man einen neuen „Chef“ installieren werde.