Personalrochaden nehmen Formen an. Der SV Heiligenkreuz verpflichtete gleich drei neue Legionäre und will einem Zittern wie zuletzt vorbeugen.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 26. Juni 2019 (01:24)

Für den SV Heiligenkreuz blieb die abgelaufene Spielzeit ein stetiges Auf und Ab, wobei sich das am besten mit dem letzten Saisonspiel in Rechnitz manifestieren lässt. Dort brauchte man nämlich unbedingt einen Sieg, um sich zumindest die theoretischen Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren. Nach 45 Minuten schien man dabei hoffnungslos abgeschlagen, denn selbst lag man in Rechnitz mit 0:1 hinten, während der einzig verbliebene Konkurrent aus Großpetersdorf, der auch das bessere Torverhältnis auf seiner Seite hatte, mit 2:0 führte. Was dann folgte, war an Dramatik kaum mehr zu überbieten, denn zum einen drehte der HSV das Spiel in Rechnitz auf ein 2:1, während Jennersdorf in Großpetersdorf Schützenhilfe leistete und den HSV so in der Liga erhielt.

Da man sich selbst und vor allem sein HSV-Herz gerne etwas mehr schonen würde, überlässt man dieser Tage nichts dem Zufall, um für die neue Saison besser gerüstet zu sein. Dafür gibt es neben Kukmirn-Zugang Matthias Tanczos auch drei neue Legionäre, denn Miljenko Bosnjak, Luka Ciglaric und Antun Strjacki, die alle drei einen nicht unwesentlichen Anteil am Klassenerhalt trugen, werden nicht weiterverpflichtet. Im Gegenzug holte man Mittelfeldspieler Rok Vori (NK Polana), Stürmer Roland Polarecki (NK Nafta) und Kevin Paredas (NK Grad) ins Südburgenland. Auskunft über die Spieler gab der Sportliche Leiter Markus Jost: „Roland ist ein quirliger Stürmer, der in seiner Karriere schon viele Angebote aus Österreich ausschlug. Rok Vori ist ein ähnlicher Typ, wie es Bosnjak war, während Kevin zuletzt noch Meister wurde und wir uns doch auch einiges von ihm versprechen.“

Ganz sind die Planungen noch nicht abgeschlossen, denn ein Zweier-Goalie soll noch kommen. Gehen werden neben den Legionären auch Jan Willgruber und Andre Schaberl.