SV Eberau: „Der Kampf ums Leiberl ist sehr groß“. Beim SV Eberau hält nach sechs Auftritten mit fünf Siegen Euphorie Einzug, auch weil es der derzeitige Kader hergibt.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 11. September 2019 (01:48)
Bauer
Zwei Top-Teams treffen sich. Edelserpentin-Cheftrainer Roland Laschober gab die Richtung für das Spitzenspiel vor.

Einen tollen Eindruck hinterließ der SV Eberau am letzten Samstag in Olbendorf. Konzentriert, konsequent, aber auch spielerisch stark präsentierte sich die Elf von Spielertrainer Michi Thek, der sich über einen 6:1-Erfolg freuen durfte. „Wir nahmen es sehr ernst und über weite Phasen war es auch sehr, sehr gut“, resümierte der Sportliche Leiter Mario Bauer, dessen Elf über den Sommer doch einen kleinen Umbruch zu bewältigen hatte. Spieler aus der Region, aber auch zwei neue Legionäre schlugen auf und es ist doch faszinierend, dass das „Werkl“ schon so gut läuft.

Prader
Der Schlager wartet. Eberaus Außenbahnkicker Eric Traupmann (r.) empfängt nach dem 6:1 in Olbendorf (l., Patrick Wagner) nun die SpG Edelserpentin.

Bauer dazu: „So schnell war damit vielleicht nicht zu rechnen, aber es waren dann schon Kicker, die ihre Qualitäten in den letzten Jahren schon nachwiesen. Und zudem geben unsere Jungen derzeit richtig Gas.“ Wen der Verantwortliche damit meinte? Die beiden „Csencsits-Brüder“ etwa, die „Bock-Buben oder auch Jan Herczeg“, die sich in den Vordergrund spielen und den Druck erhöhen.

„Der Kampf ums Leiberl ist sehr groß. Es ist zwar nicht einfach, weil zwei, drei Härtefälle dabei sind, aber das pusht und reibt sich so schon im Training“, erklärte der ehemalige Klassekicker und fügte den Schlager gegen Edelserpentin betreffend an: „Eine sehr kompakte Elf und eine sehr, sehr schwierige Aufgabe. Wir brauchen da 100 Prozent.“