SV Rechnitz dank „alter“ Kräfte zurück in der Spur

Waren die Rechnitzer zuletzt noch Liga-Sorgenkind, schaffte man auch dank einiger „Legenden“ den Turnaround.

Erstellt am 18. September 2021 | 02:28
Dank „alter“ Kräfte zurück in der Spur
Im Dienste des SV Rechnitz. Christoph Oswald stellte sich für eine Halbzeit zur Verfügung.
Foto: BVZ

Einer der ganz großen Gewinner der vergangenen 2. Liga Süd-Runde war der SV Rechnitz. Dieser hatte in Neuberg erneut mit vielen personellen Sorgen zu kämpfen und so schien schon in der Startelf einer auf, der lange nicht mehr für den SVR Kampfmannschafts-Fußball spielte: Christoph Oswald! Dieser hatte in den letzten fünf Jahren mit einigen gravierenden Verletzungen zu kämpfen, stellte sich aber für 45 Minuten in den Dienst des Traditionsvereins.

Dank „alter“ Kräfte zurück in der Spur
Erst Neuberg, dann zu den Altherren. Marin Nimac war ebenfalls 45 Minuten in der Ersten aktiv.
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„Er hat sehr gut gespielt“, lobte Cheftrainer Rene Varga, der dann zur Pause Marin Nimac brachte. Dieser war beim Sportverein über ein Jahrzehnt prägend, ließ seine Karriere zuletzt aber mehr beim sonntäglichen Altherren-Kick ausklingen. Dort geht es zwar ebenfalls mehr als nur zur Sache, aber schneller ist dann der 2. Liga-Fußball schon noch. „Zwei Tore“ hätte Varga gerne vom ehemaligen Stürmer, der dann zum Allrounder wurde und auch mal als Innenverteidiger aushalf, gesehen, wobei sich auch er ein Sonderlob abholte.

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Zurück im Tor. Einser-Goalie Milan Baliko kickte in Neuberg das erste Mal in der neuen Spielzeit.
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Wie auch Johannes Nemeth, der mittlerweile beim Kooperationspartner Schachendorf kickt, aber Rechnitz doch im Herzen trägt. Wirklich bestimmend war beim 4:1 dann aber Roli Szanto. Der Offensiv-Allrounder kickte laut Varga „überragend“, markierte das 3:1 und 4:1 und war von der Neuberger Defensive nicht zu halten.