Varga: „Die Lage ist eigentlich günstig“. Der abstiegsbedrohte SV Rechnitz setzt im Frühjahr 2020 auf Ex-SVR-Kapitän Rene Varga als seinen neuen Cheftrainer.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 27. November 2019 (01:00)
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Etwas mehr als eine Woche ist es her, als die Meldung durchsickerte, dass Rene Varga zur Rückrunde neuer Trainer beim SV Rechnitz werden würde. Sowohl von Vereinsseite als auch von Varga selbst wurde das kurz vor Redaktionsschluss der BVZ bestätigt. So legte Manfred Köck, der nach dem Aus von Langzeittrainer Peter Farkas übernahm, sein Amt zurück, wobei Varga schon zuvor Thema war. „Manfred hatte sich selbst mehr Punkte als Ziel gesetzt. Fachlich bleibt er top“, sagte Pressesprecher Michi Riedler, der anfügte: „Für 2020 haben wir nur ein Ziel und dem muss alles untergeordnet werden.“

Dieses „Ziel“ heißt Klassenerhalt, denn „Meister“ werde man laut Neo-Coach Varga sehr wahrscheinlich nicht mehr, wie er schmunzelnd erklärte. Das Schaffen des Klassenerhaltes hat oberste Priorität. Dem sah der ehemalige Schlaining- und Rotenturm-Trainer sehr positiv entgegen: „Trotz der nur neun Punkte, ist die Lage eigentlich noch günstig. Es kämpfen fünf, sechs Mannschaften um den Ligaerhalt und in anderen Spielzeiten wäre man mit neun Zählern schon fast chancenlos abgeschlagen. Es braucht nun aber auch die richtige Einstellung.“

Und zudem auch personelle Verstärkungen, wobei man mit Tormann Milan Baliko aus Eltendorf (die BVZ berichtete) schon einen ersten Coup landen konnte und noch weitere Kicker dazustoßen sollen. „Wir sind extrem auf Stürmersuche“, meinte Varga weiter und ergänzte: „Einen oder vielleicht gar zwei Mittelfeldspieler könnten auch noch kommen.“ Gehen wird indes Tormann Pal Tarczy und wohl auch Adam Takacs, der verletzt sehr wenig spielte.

Gestartet wird das SVR-Unterfangen Ligaerhalt dann laut Neo-Chef Ende Jänner.