Mark Horvath: Ein Mann für Höheres. In weniger als einem Jahr spielte sich der zentrale Mittelfeldspieler bei der Banfalvi-Elf in die Fidischer Fan-Herzen.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 27. November 2019 (01:00)
Er kann sehr vieles. Egal ob als zweikampfstarker Abräumer oder gestaltender Achter: Mark Horvath übernimmt Verantwortung.
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Die Hinrunde 2019/20 verlief für die kickende Zunft des ASK Kohfidisch phänomenal. Von Beginn weg lief es, die wenigen Verstärkungen über den Sommer zogen und auch die Ergebnisse zeigten sich bärenstark. So schaffte die Elf von Attila Banfalvi 29 Zähler, überwintert als bestes Südteam und zudem noch auf Platz vier der Tabelle, wobei man aufgrund der Absage gegen Bad Sauerbrunn gar noch auf Rang drei vorrücken hätte können. Das passiert 2019 nicht mehr und dennoch spielten sich viele im ASK-Trikot in den Vordergrund. Einer davon? Mark Horvath!

Auf Anraten des Trainers zum ASK

Dieser fand im vergangenen Winter den Weg ins Südburgenland, nachdem er zuvor in der Haladas Szombathely-Akademie ausgebildet wurde und seine ersten Sporen im Erwachsenenfußball verdienen sollte. Natürlich spielte auch ASK-Trainer Attila Banfalvi beim Transfer eine große Rolle, denn dieser kennt den ungarischen Markt aus dem Effeff. Schnell war den Fidischern klar, dass man sich da ein Juwel geangelt hatte, auch wenn der 2001 geborene Blondschopf nicht unbedingt als Lautsprecher fungiert. In wenigen Wochen biss er sich in der ersten Elf fest und war aus dem zentralen Mittelfeld nicht mehr wegzudenken. Horvath vereint vieles, was ein „Achter“ im Fußball braucht: Zweikampfhärte, Übersicht, Spielintelligenz, Laufstärke, technische Finesse und das gewisse Etwas, um es nach oben zu schaffen.

Horvath bleibt – zumindest vorerst

Gut möglich, dass das alsbald passiert, aber noch nicht über den Winter, wie Mitspieler Thomas Polzer verriet: „Man muss immer sehen, dass es sein erstes Jahr im Erwachsenfußball war und er meinte zuletzt auch, dass er bleiben will.“ Auch für seine Entwicklung, die in Kohfidisch noch nicht ihr Ende gefunden haben muss.