Der nächste Vandalen-Akt am Fussballplatz. Zum Jahreswechsel traf es den ASK Goberling, nun die Rotenturmer: Unbekannte Vandalen wüteten am Sonntagmorgen auf dem Trainingsplatz. Der Schock war natürlich groß.

Erstellt am 21. Februar 2018 (00:40)
Ein Sonntagmorgen zum Vergessen. Da staunten die Verantwortlichen des ASK Rotenturm nicht schlecht, als man den ramponierten Trainingsplatz zu Gesicht bekam.
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Glück im Unglück hatte am Wochenende der ASK Rotenturm. Zwar wurde das Trainingsfeld durch einen Autofahrer stark beschädigt, immerhin blieb der Hauptplatz aber verschont.

Unbekannte Vandalen wüteten nämlich und drehten einige Runden am Trainingsplatz des derzeitigen Tabellenzweiten der 1. Klasse Süd.
BVZ, zVg/ASK Rotenturm

„Wir haben Glück, dass das Hauptfeld mit Werbebanden abgesperrt ist“, erklärte Sektionsleiter Christoph Tomiszer, der anfügte: „Um fünf Uhr war noch alles in Ordnung, das muss in der Nacht passiert sein.“ Zahlreiche Reifenspuren zieren nun das Trainingsgelände. Dabei wurde nicht nur der Platz, sondern auch die erst im letzten Jahr installierte Bewässerungsanlage in Mitleidenschaft gezogen. „Ein paar Sprinkler wurden da beschädigt. Den Schaden können wir im Moment aber nicht abschätzen“, ärgerte sich der Sektionsleiter. Nächste Woche werden dann Firmen die Gesamtschadenssumme abschätzen.

Auch die Bewässerungsanlage zeigt sich beschädigt. Noch konnten die Verantwortlichen den Schaden nicht genau beziffern, aber klar ist, dass auch einige Sprinkler in Mitleidenschaft gezogen wurden.
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Am Sonntag war auf jeden Fall schon die Polizei zu Gast am Sportplatz. Nicht, um sich ein Match des Zweiten in der 1. Klasse anzusehen, sondern um die Reifenspuren auszumessen. Tomiszer hoffte „etwas rauszufinden. Vielleicht gibt es ja einen Zusammenhang mit Goberling.“ Im Jänner hatte der ASK Goberling nämlich dasselbe Problem.

Auch Obmann Roman Takacs war wütend und schätzte den Schaden: „Ich denke es werden so zwischen 500 und 1.000 Euro sein. Wir schicken das alles der Versicherung.“ Zurzeit sind die Rotenturmer in Gesprächen mit der Polizei und gehen Hinweisen nach. „Wenn sich der Übeltäter meldet und mithilft, dann ziehen wir die Anzeige zurück“, gab der Obmann dem Vandalen noch eine Chance.