Spirk zur Unterbrechung: „Weiß nicht, was dann ist“. Wieder kämpft der Liga-Krösus von der Gemeinde Tobaj mit der Saison-Unterbrechung und etwaigen Folgeschäden.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 31. Oktober 2020 (04:00)
Symbolbild
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Sportlich ist die ASV Gemeinde Tobaj über jeden Zweifel erhaben. Auch wenn man zuletzt in Minihof beim 1:2 seine erste Niederlage nach knapp eineinhalb Jahren in einem Meisterschaftsspiel einstecken musste, führt die Straße Richtung Meister-Play-off nur über die Elf von Trainer Josef Radosztics. Schon im Vorjahr war man auf bestem Wege zurück in die 1. Klasse Süd, ehe die Saison wegen der Corona-Krise annulliert wurde. Droht nach der erneuten Unterbrechung nun ein ähnliches Szenario?

Obmann-Stellvertreter Lukas Spirk: „Was dann passiert, will ich mir gar nicht ausmalen. Es kann dann gut sein, dass es im Burgenland einen Verein weniger gibt. Nicht wegen finanzieller Sorgen, sondern weil dann wieder die belohnt werden würden, die hinten stehen. Wir kämpfen und arbeiten mehr als viele andere Vereine und wären dann zum zweiten Mal der Verlierer. Das wäre mühsam und es braucht eine vernünftige Lösung.“

Persönlich würde es dann auch beim Klassestürmer, der derzeit bei 19 Saisontoren steht, wohl nicht mehr weitergehen. „Ob ich mich dann noch einmal motivieren würde, kann ich mir nicht vorstellen. Und wie mir geht es vielen anderen auch.“ Was er erwartet, sollte der worst case einer Annullierung eintreten? „Vielleicht werden dann die Vereine, die erfolgreich sind, belohnt.“