Neue Normalität und Klepeisz mittendrin. Thomas Klepeisz wechselte zumindest vorerst nach Ulm. Nach dem Endturnier lässt er sich dann alles offen.

Von David Marousek. Erstellt am 22. Mai 2020 (02:22)
Nur ein kurzer Wechsel? Thomas Klepeisz (l., im Dress der Braunschweig Löwen), nimmt mit Ulm am Finalturnier teil. Danach schließt er eine etwaige Braunschweig-Rückkehr nicht aus.
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Mit „ratiopharm Ulm“ hat der gebürtige Güssinger Thomas Klepeisz zuletzt einen neuen Verein gefunden. Aufgrund der Corona-Ausnahmesituation war es den Klubs möglich, zwei Spieler nachzuverpflichten. Weil Braunschweig nicht teilnimmt, kamen die Löwen dem Güssinger entgegen und stimmten dem zumindest vorübergehenden Transfer zu. Stattfinden soll das Turnier in München mit zehn Klubs dann Anfang Juni – ohne Zuseher und mit erheblichen Auflagen, wie etwa einer Hotel-Quarantäne.

„Ich persönlich freue mich sehr darüber, wieder Basketball spielen zu dürfen. Das Coronavirus hat in den letzten Monaten so viel Leid in die Welt gebracht. Wenn wir als Sportler nun für ein bisschen Normalität sorgen können, mache ich das gern“, erklärte Klepeisz.

Der Shooting Guard befindet sich bereits in Baden-Württemberg, vom Verein bekam er für die nächsten drei Wochen eine Wohnung gestellt. Bis jetzt hielt sich der Südburgenländer auf eigene Faust fit. Wie es nach dem Wettbewerb aussieht, darauf legte sich Thomas Klepeisz aktuell auch noch nicht fest: „Ich habe für das Turnier unterschrieben, dann bin ich vereinslos. Ich habe Braunschweig aber noch nicht abgeschrieben, der Verein unterstützte mich sehr.“