Berzkovics wird das neue Oberhaupt. Die Mitglieder des SC Gerersdorf und UFC Sulz stimmten der Fusion zu. Im Herbst gibt es nur mehr einen Verein.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 20. Februar 2019 (01:07)
Daniel Fenz
Großes Team stellt sich neuen Aufgaben: Günter Berzkovics (vorne, Mitte) wird beim Vorschlag für den neuen UFC Gerersdorf-Sulz an der Spitze stehen. Während Gerersdorf Noch-Obmann Daniel Csukovits (vorne, links) dann nicht mehr mit dabei sein wird, steht Sulz-Obmann Reinhard Urban (vorne, rechts) weiterhin im Team der Kassiere zur Verfügung.

Es ist geschafft: Ab der Saison 2019/20 werden der UFC Sulz und der SC Gerersdorf gemeinsame Sache machen und sehr wahrscheinlich als UFC Gerersdorf-Sulz an den Start gehen. Am Sonntag fand in beiden Ortsteilen die außerordentliche Generalversammlung statt, wo die Mitglieder beider Vereine jeweils einstimmig grünes Licht für die Fusion gaben.

Das „Gemeinsame“ soll nun noch mehr in den Fokus gerückt werden, die vier Ortsteile aus Gerersdorf, Sulz, Rehgraben und Steingraben eine Einheit bilden, wo sich keiner ausgeschlossen fühlen soll. Seit Wochen arbeiten die Funktionäre an einer Lösung, die nun auch eine Chance erhält.

„Wollen einheimische Spieler zurückholen“

Zurück zur Fusion: Mit den außerordentlichen Generalversammlungen wurde der Startschuss gesetzt. Günter Berzkovics wird dem neuen Team dabei als Obmann vorstehen. „Wir müssen dann aber noch einmal von allen Mitgliedern gewählt werden“, erklärte das Neo-Oberhaupt.

Der neue Verein, der dann höchstwahrscheinlich UFC Gerersdorf-Sulz heißen wird, steigt 2019/20 in der 2. Klasse Süd B in die Saison ein. Die Heimspiele werden in Sulz ausgetragen. Da laut Berzkovics aber beide Plätze bespielt werden sollen, wird es pro Saison je ein Spiel im Frühjahr und Herbst in Gerersdorf geben.

Der aktuelle Sektionsleiter des UFC Sulz Thomas Poandl – er wird nach der Fusion der zwei Vereine im Team Sport an der Spitze stehen, – meinte dazu: „Alle Beteiligten können stolz darauf sein, dass die Vorgespräche immer auf sachlicher Ebene abliefen. Die Wortmeldungen sowie das Abstimmungsergebnis – 100 Prozent bei beiden Generalversammlungen – zeigen, dass jedes Mitglied hinter den präsentierten Visionen steht.“

Und Neo-Obmann Günter Berzkovics fügte abschließend noch an: „Wir wollen, dass einheimische Spieler wieder zu uns zurückkommen und so auch die Bevölkerung der Großgemeinde Gerersdorf-Sulz animieren, dass sie wieder vermehrt zu den Spielen auf unseren beiden Sportplätzen kommt.“