ASK Kohfidisch: Aufgeben gibt es nicht. Der 18-jährige Valentin Gabriel, Stürmer beim Burgenlandligisten, hat eine schwere Verletzung hinter sich. Nach neun Monaten Pause ist er nun auf dem Weg zurück.

Von Kevin Hasler. Erstellt am 19. April 2021 (02:00)
AKA-Kicker mit Burgenlandliga-Zug. Valentin Gabriel riss sich vor neun Monaten die Achillessehne und ist nun auf dem schweren Weg zurück. Dafür sieht er sich gerüstet, denn: „Mir geht es soweit ganz gut.“
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Nach einem Achillessehnenriss zurückzukommen, ist schwierig. Für manche Fußballer bedeutet das nicht selten das Ende aller Fußballträume. Doch Valentin Gabriel sagt: „Ich kann nicht ohne Fußball. Ich will schnell zurück.“ Und so kämpft er sich langsam zurück. „Ich kann mich noch genau erinnern, ich war komplett fertig.“ Den 26. Juni 2020 wird Valentin Gabriel immer in Erinnerung behalten – in besonders schmerzhafter. Beim kontaktlosen Training, nach der ersten coronabedingten Fußball-Pause, kam die Schreckensnachricht. Gabriel stoppte sich einen weiten Ball und als er sich drehte, um den Abschluss zu suchen, zog sich der damals 17-Jährige, ohne Fremdeinwirkung, einen Achillessehnenriss zu. Die Hiobsbotschaft: Operation, acht Wochen Gips und vier Monate kein Lauftraining. An eine Rückkehr auf den Platz war damals nicht zu denken. „Ich habe gleich gewusst, dass sie gerissen ist. Man hat richtig die Einbuchtung in der Sehne gesehen“, erklärt er.

Für den blutjungen Stürmer war es eines der ersten Trainings für den ASKÖ Kohfidisch. Nur wenige Wochen zuvor kehrte der Youngster von der Fußballakademie Burgenland zu seinem Stammverein zurück, für den er bereits 2018 debütierte. „Das war ein Schock für mich. Ich startete top-motiviert ins Training und hatte richtig Vorfreude auf die anstehenden Aufgaben“, blickt er auf die Gefühlslage wenige Tage nach der Operation zurück. 292 Tage und unzählige Therapieeinheiten sind nun seit der Verletzung vergangen. „Mir geht es ganz gut. Es ist alles gut verheilt. Schmerzen treten nur noch sehr selten auf.“ Der Angreifer wartet schließlich seit 2018 auf seinen vierten Pflichtspieleinsatz für die ASK-Erste. „Ich will einfach wieder spielen, Tore schießen, dem Team helfen und danach gemeinsam mit meinen Mitspielern und den Fans einen Sieg feiern. Ein Heimsieg ist schon etwas Spezielles.“ Derzeit heißt es aber noch „bitte warten“ für Gabriel und die Fidischer-Jungs, die sich im Heimtrainingsmodus fit für den Neustart halten.