Die Ruhephase beim SV Oberwart ist vorbei. Seit vergangenem November steht Florian Hotwagner bei seinem Stammverein unter Vertrag. Viel trainiert wurde dabei noch nicht, was sich zuletzt doch radikal veränderte.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 07. Juni 2021 (03:51)
Die Ruhephase beim SV Oberwart ist vorbei
Da geht es lang. Florian Hotwagner erklärte zuletzt Kilian Koch (l.), Thomas Herrklotz und Paulo Jani erstmals seine Vorstellungen auf dem Trainingsplatz. Nach langem Warten konnte „Hoti“ seine Ideen konkretisieren.
BVZ

Seit Anfang November des letzten Jahres steht Florian Hotwagner beim SV Oberwart in Amt und Würden. Nach Jahren in Unterschützen, Pinkafeld oder zuletzt beim ASK Schlaining war es ein nach Hause kommen für den „verlorenen SVO-Sohn“.

Der Traditionsverein wollte „Hoti“ unbedingt und dieser gab auch nur für den Burgenlandligisten sein Tun als 2. Liga-Spitzenreiter in Schlaining auf. Die Motivation war groß und eigentlich hätte das Frühjahr eine Vorbereitung auf die heurige Saison sein sollen. Die Vorstellungen des Fachmannes hätten im vermutlichen tabellarischen Niemandsland fruchten sollen.

440_0008_8086148_owz21dani_sport_training_oberwart_gloes.jpg
Neuzugang für links. Der gebürtige Schlaininger Tobias Glösl wechselte aus der 2. Liga Süd nach oben.
BVZ

Es war ein frommer Wunsch, denn Corona ließ das Heimkommen für Hotwagner erst vor etwas mehr als zwei Wochen wirklich beginnen. „Eigentlich wartete ich ja schon seit November drauf“, sagte er am Montag zur BVZ und schoss nach: „Es waren sehr positive erste Einheiten. Das lief alles sehr gut und hat mir schwer getaugt.“ Sehr viele des Kaders kennt er natürlich noch, weil er mit ihnen selbst spielte oder mit ihnen befreundet ist. Auch weil der Kader bis auf die Innenverteidiger-Position quasi schon komplett ist, macht das Arbeiten angenehm(er).

„Das ist uns sehr gut gelungen. Wir wollten den Großteil beisammen haben und das haben wir geschafft.“ Konkreter Nachsatz: „Auf der Innenverteidiger-Position werden wir noch etwas machen.“ Stressen lassen will man sich aber nicht, denn der neue Mann muss laut Sportkoordinator Peter Lehner „brutale Qualität“ mitbringen. Nur einen zu holen, um einen zu holen, soll nicht das Credo sein. Auch weil man mit Laszlo Sütö, Kilian Koch und Thomas Kandlhofer eigentlich drei fähige Kräfte hat. Dennoch würde man noch einen mit Erfahrung gerne im Kader wissen. „Wir halten Augen und Ohren offen“, so Lehner weiter.

Weiter geht es für den SVO-Tross in dieser Woche noch regulär, ehe dann eine Pause ansteht. Der Premierentest steht dann am 19. Juni gegen Schlaining auf dem Programm, ehe am 30. Juni der Rekordmeister Rapid Wien und dann am 13. Juli Bundesligist Hartberg im Informstadion gastieren werden.