Hotwagner verlässt den SC Pinkafeld. Der Pinkafelder Traditionsverein muss sich nach dem Rücktritt seines Chefcoaches Florian Hotwagner nun auf Trainersuche begeben.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 16. Mai 2020 (10:43)
Abgang. Florian Hotwagner verlässt nach zwei sehr erfolgreichen Jahren den SC Pinkafeld. Eine Stellungnahme des gebürtigen Oberwarters und wie es in Pinkafeld weitergeht, lesen Sie am Donnerstag in der neuen BVZ-Ausgabe.
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Paukenschlag in der Burgenlandliga: Florian Hotwagner verlässt den SC Pinkafeld mit sofortiger Wirkung und tritt von seinem Amt als SCP-Cheftrainer zurück. Das bestätigte der Sportliche Leiter Alex Diridl gegenüber der BVZ. Nach zwei doch sehr erfolgreichen Jahren, gekrönt mit dem BFV-Cupsieg im vergangenen Jahr, ist der Weg „Hoti‘s“ nun vorüber.

„Er trat noch am vergangenen Donnerstagabend zurück“, erklärte Diridl und ergänzte: „Er meinte, dass er das Vertrauen in die sportliche Führung nicht mehr spüren würde. Es gab dann in weiterer Folge noch diverse Gespräche und am gestrigen Freitag hätte noch ein konkretes folgen sollen, wobei es dann schon zu spät war.“

Auch Assistent Simon geht

Mit Hotwagner verlässt auch sein Assistent Thomas Simon den Verein. Der scheidende Coach meinte am Samstagvormittag gegenüber der BVZ: „Der Grundgedanke von Fußball bedeutet für mich Vertrauen, Respekt und Transparenz und das fehlte in den letzten Tagen und Wochen. Im Endeffekt fielen ein paar Sachen vor, die mich zu dem Schluss kommen ließen, dass ich so nicht mehr weitermachen kann. Mir tut es für die Mannschaft leid, denn die zwei Jahre mit dem Team waren extrem lässig.“

Nach dem Abgang von Allrounder Dominik Sperl Richtung Oberwart der zweite herbe Schlag für die Pinkafelder Bemühungen in Zeiten Corona‘s. Klar ist, dass man sich schon auf Trainersuche befindet, aufgrund der Kürze der Zeit aber noch keinen wirklichen Kandidaten ins Auge gefasst habe. „Wir sind natürlich auf der Suche und müssen uns umschauen. Gespräche gab es aber noch keine.“