Kampf an einigen Ecken beim SC Pinkafeld

Sportlich erwartet die Mannen von Maximilian Senft mit dem FC Deutschkreutz am Samstag ein Liga-Schwergewicht, aber auch an anderer Stelle wird aktuell weitergekämpft.

Patrick Bauer
Patrick Bauer Erstellt am 11. September 2021 | 02:15
440_0008_8169710_owz36dani_sport_burgenlandliga_pinkafel.jpg
Blick nach vorne. Sechs Spiele, fünf Siege, so die aktuelle Bilanz des SC Pinkafeld mit seinem Trainerteam Christian Haselberger (l.) und Chefcoach Maximilian Senft. Mit Deutschkreutz kommt nun der nächste Brocken zum Liga-Dritten.
Foto: B. Fenz

Die ganz große Überraschung ist es nicht, dass der SC Pinkafeld aktuell dort steht, wo er in der Burgenlandliga-Tabelle eben steht. Man rangiert auf Platz drei, gewann aus sechs Spielen derer fünf und ist erster Verfolger der noch ungeschlagenen Oberwarter und Parndorfer. „Mit unserem Start sind wir natürlich sehr zufrieden“, resümierte Obmann Mario Windhofer den Saisonbeginn und ergänzte den 3:1-Auswärtssieg in Bad Sauerbrunn betreffend: „Wir spielten es dort sehr souverän nach Hause.“ Langsam aber sicher geht es auch ans Eingemachte, denn in den nächsten drei Heimspielen bekommt der SCP auch drei Liga-Kracher serviert. So geht es am Samstag auf heimischer Wiese gegen Deutschkreutz, ehe man dann knapp zwei Wochen später an selber Stelle zum großen Derby gegen Oberwart (25. September) lädt. Die Spitzenspiel-Wochen komplettiert dann am 16. Oktober der ASV Siegendorf. „Auf diese Herausforderungen freuen wir uns sehr“, meinte das SCP-Oberhaupt weiter und schoss den ersten kommenden Gegner aus Deutschkreutz noch nach: „Sehr schwierig. Zuletzt waren sie im Derby gegen Horitschon erfolgreich und auch in Oberwart beim 2:4 zeigten sie eine gute Leistung. Einfach wird das für uns sicher nicht.“

Anpassung der Statuten seien zwingend nötig

Nicht nur sportlich, auch anderwertig macht der Traditionsverein auf sich aufmerksam. Man klagt zivilrechtlich gegen den BFV, wobei Windhofer dazu folgendes erklärte: „Einerseits gibt es diese Klage, weil trotz zweimaliger Aufforderung an den BFV, kein Schiedsgericht einberufen wurde und anderseits, weil wir in der BFV-Cupsaison 2020/21 noch vertreten waren.“ Das waren die ausgewählten Cup-Teilnehmer Siegendorf und Deutschkreutz nicht mehr. Geklagt wird gegen das Verwehren des Schiedsgerichts und die fehlenden Cup-Einnahmen. „Man hätte das anders verteilen und auch die anderen Cup-Teams berücksichtigen müssen. Es wurde aber nur die Burgenlandliga berücksichtigt.“

440_0008_8172321_owz36dani_sport_burgenlandliga_pinkafel.jpg
BVZ

Generell geht es dem SC Pinkafeld dabei vor allem um eine Anpassung der Statuten. „Diese sind reformbedürftig“, sagte Windhofer, der ergänzte: „Uns geht es um eine Anpassung des Protest- und Schiedsgerichtes. Protest einzureichen ist im Burgenland nicht möglich, in allen anderen Landesverbänden dafür schon. Der ÖFB hat ein gutes Regulativ. Das wollen wir auch.“ Wie es weitergeht? Die „Klage“ sei laut Oberhaupt „eingereicht“, wobei es „noch nichts Neues“ gebe. Man „wolle das auch nicht mehr weiter kommentieren“. Nachsatz: „Außer der Verband meldet sich. Es wird auf jeden Fall spannend.“