Kontaktaufnahme samt Neuzugang beim SV Oberwart. Erstmals sprach Neo-Cheftrainer Florian Hotwagner zu seiner neuen Truppe. Dazu gibt es auch eine Rochade im Tor.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 22. November 2020 (01:27)
Neue Aufgabe in seiner Heimat. Der gebürtige Oberwarter Tobias Bencsics, der zuletzt in der AKA Burgenland und dann bei den Mattersburg Amateuren das Tor hütete, wechselt demnächst zum SVO.
Ivansich

Knapp zehn Tage ist es her, als die Bestätigung des Wechsels von Florian Hotwagner von der Schlaining- auf die Oberwarter Trainerbank publik wurde. Mittlerweile richtete der neue Chef erste Worte an seine kickende Zunft. Via Videokonferenz teilte „Hoti“ die weitere Vorgehensweise mit, die in allererster Linie Heimtrainingsprogramm beinhalten wird. „Es war ein sehr, sehr guter Beginn und die Stimmung innerhalb der Mannschaft war sehr positiv zu werten“, so Oberwarts Sportkoordinator Peter Lehner dazu und der Coach ergänzte: „Mehr konnte man bis dato auch nicht machen.“ So läuft seit Montag in großer Eigenverantwortung die erste Phase nach der Corona-Unterbrechung an. „Unser Assistent und Physiotherapeut Jürgen Kirnbauer stellt dabei ein wöchentliches Programm zusammen“, so Lehner weiter.

Michi Fauland geht – Tobi Bencsics kommt

Auch der Umbau des Kaders schreitet voran. Fix ist der Abgang von Linksverteidiger Florian Derler, der in der Hinrunde auf zu wenige Einsatzminuten kam und man sich einvernehmlich entschloss, das Engagement nicht mehr fortzusetzen. Im Gegenzug gewann man mit Tobias Bencsics einen jungen Goalie dazu, der zuletzt in der AKA spielte und bei den nicht mehr existenten Mattersburg Amateuren die Nummer eins werden hätte sollen. „Mit ihm und Felix Csencsits haben wir die zwei besten Goalies ihres Alters. Beide sind extrem gut“, so Lehner. Gehen muss nun Michael Fauland, der zuletzt gar die Nummer eins war. „Es ist schade und traurig, aber für uns ist die Variante Bencsics und Csencsits die derzeit beste für den SV Oberwart.“