SC Pinkafeld: „Spitzbuam“ lösen die „Wildboars“ ab. Lautstarke Unterstützung ist wieder garantiert – Sorgen macht die Nachwuchs-Pause.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 27. Februar 2021 (01:21)
Stimmungsvoll. Pinkafeld-Obmann Mario Windhofer (l.) und sein Team können sich alsbald auf Unterstützung des neuen Fanklubs freuen. Die „Spitzbuam“ legen in der Tradition der legendären „Wildboars“ los.
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Gerne würde man beim SC Pinkafeld seinen Status quo mit Platz zwei in der Burgenlandliga-Tabelle verteidigen. Dafür geht es an anderer Stelle voran, hat der Traditionsverein nach dem Aus der legendären „Wildboars“ nun wieder einen Fanklub. Die „Spitzbuam“ wollen die Mannen von Trainer Maximilian Senft lautstark unterstützen. „Die motivierten Burschen kamen auf uns zu und wir helfen ihnen natürlich, wo es nur geht. Sie nehmen den Platz der ‚Wildboars‘ ein, zählen knapp 15 Leute, sind jung und haben sehr viel Potenzial“, schmunzelt Obmann Mario Windhofer, der nun mittlerweile seit knapp einem Jahr und einem Monat in Amt und Würden steht.

„Wir können uns nur bei unseren Sponsoren bedanken. Zum Glück sind wir da sehr breit aufgestellt“, sagt Windhofer und ergänzt: „Es war schon extrem herausforderend und wegen Corona angespannt. Zum Glück lief es im sportlichen Bereich gut.“ Während Pause im Kampfmannschaft- und Reserve-Treiben gar nicht so sehr aufs Gemüt drückt, zeigt man sich im nicht kickenden Nachwuchsbereich besorgt. „Das ist sehr unverständlich. Bei den Erwachsenen ist es noch irgendwie nachvollziehbar, aber die Jugend? Katastrophal und ich hoffe, dass man generell nicht zu viele Kinder verliert.“