Zwei Neue an der UFC-Angel

Erstellt am 23. Juni 2022 | 02:12
Lesezeit: 3 Min
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In höhere Gefilde. Zuletzt war Pinkafeld-Kicker Maxi Pfeiffer (r.) für den SCP-Kooperationspartner Grafenschachen in der 2. Liga Süd aktiv. Jetzt soll es für den talentierten Mann via Leihe in Allhau sportlich weitergehen.
Foto: BVZ
Der Burgenlandligist aus Markt Allhau wird sich zur neuen Saison mit Maxi Pfeiffer und Naim Scharifi verstärken.
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Schon am Wochenende herrscht im Allhauer Waldstadion, das aktuell den Namen Z-Immobilien-Arena trägt, wieder reger Betrieb. So steigt am morgigen Freitag ab 18 Uhr der traditionelle und schwer beliebte Mitternachts-Cup des UFC-Burgenlandligisten.

Es ist auch der Startschuss für die neue Saison, denn eine Woche später steigt dann der reguläre Trainingsauftakt bei der Elf von Spielertrainer Ervin Bevab. Dieser bringt nach einer generell mäßigen Saison 2021/22, die dann in Platz 12 mündete, einige Kaderveränderungen mit sich. Sanel Sojankic verabschiedete sich in der Vorwoche in Richtung Oberwarter Informstadion, Goalie Onur Demir wohl nach Bad Blumau, Michi Strobl will und wird indes sportlich etwas kürzertreten und auch Rechtsverteidiger Manuel Zahrl steht vor dem Absprung.

Dieser arbeitet und lebt in Wien und den ganzen fahrerischen Aufwand will sich der gebürtige Niederösterreicher nicht mehr antun. Zu Wochenbeginn stand dabei ein Wechsel nach Guntramsdorf im Raum, wobei letzte Details noch zu klären sind. Diese „letzten Details“ sind auch ein ganz gutes Stichwort. Eben solche waren am Montagvormittag noch bei Pinkafeld-Außenbahnspieler Maxi Pfeiffer aufzulösen.

Dieser war in Pinkafeld dicht dran an der Startelf, will sich nun aber via Leihe in Richtung Allhauer Nachbarn unverzichtbar in der Burgenlandliga machen. Vom SCP wurde der Transfer schon bestätigt, in Allhau noch nicht zur Gänze. „Wir sind knapp vor Abschluss“, ließ sich Pressesprecher Ewald Musser noch nicht in die Karten blicken.

Selbiges galt derweil auch für Naim Scharifi. Ein Name, den man im österreichischen Fußball kennen kann. Der Defensiv-Allrounder kickte mit Kapfenberg in der Bundesliga, wurde beim russischen Top-Klub Lok Moskau ausgebildet und auch Einsätze in der russischen Premjer-Liga bei Amkar Prem waren ihm vergönnt. Zudem war er kurz auch bei Sturm Graz unter Vertrag. Von dort kennt ihn auch sein ehemaliger Mitspieler Bevab. Beim DSV Leoben wurde er ab der Winterpause nicht glücklich und Bevab erinnerte sich an ihn zurück.

„Ein extrem zweikampfstarker Typ“, so Mussser. Auch dieser Wechsel stand kurz vor Vollendung. Bleibt noch die Stürmer-Position, wo Sigets Toni Kurecki kein Kandidat mehr ist. Zumindest interessiert zeigte man sich an diesem jungen Mann. Im Tor kehrt indes Florian Tripaum aus Deutschland wieder retour und wird sich mit Lukas Goger um die Eins matchen.