Derby als letztes Highlight vor der Winterpause. Sandor Homonnai, Ex-Coach in Pinkafeld und jetziger Trainer in Allhau, lobte den Traditionsklub vor dem „letzten“ Derby.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 01. November 2017 (01:06)
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Gegen die alte Liebe. Thomas Tiefengraber trifft mit Allhau auf seinen Stammklub aus Pinkafeld.
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Der UFC Markt Allhau sehnt die Winterpause herbei. Was gegen die Top-Teams der Liga aus Mattersburg, Siegendorf oder Wimpassing gut funktionierte, klappte zuletzt beim 1:4 gegen Bad Sauerbrunn, aber auch beim Remis gegen Horitschon nicht wie gewünscht. „Die Saison geht einfach schon lange, auch wenn wir kaum Verletzungen haben“, sagte Pressesprecher Ewald Musser und schoss nach: „Wenigstens hielten wir Horitschon auf Distanz.“

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Das war auch schon fast das einzig Positive nach dem 1:1 im Mittelburgenland vom Wochenende. „Spielerisch war es nicht gut. Vieles war verkrampft“, sagte auch Trainer Sandor Homonnai, dessen Elf nun auf seinen Ex-Klub Pinkafeld trifft. „Sie befinden sich natürlich im siebten Himmel, spielen richtig gut, aber in einem Derby zählt das nicht“, so Homonnai, der wie Martin Kollowein oder Thomas Tiefengraber eine lange SCP-Vergangenheit aufweist. Personell werden beim UFC wohl Oli Grandits und Florian Derler fehlen, während beim Traditionsklub Dominik Sperl und wohl auch Michael Oberrisser wieder zurückkehren.

Die Zeichen beim derzeitigen Tabellendritten stehen auf Angriff 

Man will seine schon jetzt grandiose Hinrunde mit einem Dreier in Allhau beschließen. „Das wird aber hart und schwierig. Wir werden alles aufbieten müssen“, erklärte Pinkafelds Trainer Hannes Sauhammel, während der Sportliche Leiter Alex Diridl erklärte: „Das wird ein 50:50-Duell, weil sie eine extrem unangenehme Spielweise an den Tag legen.“