Die nun wirklich „letzte Chance“?. Derbytag in Neuberg, wo das Schlusslicht auf den SC Pinkafeld trifft. Ein Sieg ist für die Heimischen dabei quasi Pflicht.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 18. April 2018 (01:58)
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Geht noch was? Sandro Kizlin (l.) und ganz Neuberg hofft weiter.
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„Natürlich glauben wir daran, sonst bräuchten wir ja auch gar nicht weiter zu trainieren“, sagte Neubergs Cheftrainer Andi Konrad am Sonntag nach dem 0:2 gegen Horitschon, der einen immensen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt bedeutete. „Jetzt wird es sehr schwierig“, erklärte Konrad weiter und meinte nicht nur den kommenden Gegner aus Pinkafeld, sondern die generelle Situation in Neuberg: „So viel Unterschied macht es bei den Planungen, egal ob Burgenlandliga oder 2. Liga, aber nicht. Uns fehlten zuletzt Kleinigkeiten, wo wir vielleicht mehr dafür tun müssen. Klar ist, dass das Derby das Spiel der letzten Chance ist“, berichtete der Coach, während Obmann Martin Konrad anfügte: „Sie haben ihre Stärken und spielten zuletzt in Stegersbach auch phasenweise wirklich gut.“

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Die Gäste reisen nicht nur aufgrund der Tabellensituation als Favorit an. Diesen Status erarbeitete man sich in dieser Saison, wobei man doch noch auf den ersten Pflichtsieg 2018 wartet. „Das wird für uns ein extrem hartes Spiel“, erklärte Pinkafelds Sportlicher Leiter Alex Diridl, während Kollege Benni Posch anfügte: „Eine undankbare Aufgabe, aber dennoch wollen wir punkten.“ Personell können die Hausherren aus dem Vollen schöpfen, während beim SCP ein Einsatz von Hannes Gamperl (Bänderüberdehnung) offenblieb.