Ein Süd-Klassiker gegen den Trend. Wenn der SV Neuberg den Nachbarn aus Stegersbach empfängt, ist Spannung garantiert – vor allem, wenn es nicht läuft.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 20. September 2017 (01:36)
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Wieder mit an Bord? Chris Kovacsits (v.) fehlte in Pinkafeld wegen einer Schleimbeutelentzündung.
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Am Sonntagnachmittag ist es wieder so weit: Eines der traditionsreichsten Nachbarschaftstreffen steht auf dem Programm, denn der SV Neuberg trifft auf den „Nachbarn“ aus Stegersbach. Dabei sind die Vorzeichen für beide Mannschaften schwierig, denn während die Neuberger Hausherren weiter ohne Sieg in der Spielzeit 2017/18 dastehen, sind auch die Stegersbacher nicht dort, wo man sich vor der Saison eigentlich wähnte.

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Zudem kassierte man zuletzt zwei Niederlagen in Folge, die trotz unterschiedlichen Spielverläufen, keinem gefielen. So wird ein Sieg beim Schlusslicht quasi zur Pflicht, wie auch der Sportliche Leiter Helmut Siderits bestätigte: „In einem Derby ist alles möglich, aber alles andere als drei Punkte wären eine Enttäuschung.“ Dabei geht es auch um Wiedergutmachung. Siderits: „Zuletzt sahen wir gegen sie nicht gut aus, wobei es für sie das Spiel des Jahres ist, aber darauf müssen wir vorbereitet sein.“

Tabellarisch mehr unter Zugzwang steht der vorjährige Vizemeister aus Neuberg, der viele Hoffnungen in die vermeintlichen Rückkehrer Chris Kovacsits und Michi Marth legt. Ob beide fit werden, war zu Wochenbeginn unklar, aber das würde die Optionen erhöhen. „Wunderdinge dürfen wir dann aber keine erwarten“, so Trainer Andi Konrad, der den Gegner wie folgt einschätzte: „Für mich mit Mattersburg und Draßburg die spielerisch stärkste Elf. Dennoch ist auch bei ihnen eine Verunsicherung da.“ SVN-Obmann Martin Konrad: „Spielerisch sind sie sehr, sehr stark, aber wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen.“