Pinkafeld? „Die sind für mehr bestimmt“. Mit gehörigem Respekt begegnet der Aufsteiger vom ASK Kohfidisch den kommenden „Derby-Gegner“ aus Pinkafeld.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 04. Oktober 2017 (01:52)
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Derby im Visier. Julian Binder und Matthias Dürnbeck (v.l.) gehen mit Freude ins Derby.
BVZ, Bruno

Sehr unglücklich verlief das vergangene Wochenende für den ASK Kohfidisch, der sich in Horitschon mit 1:3 geschlagen geben mussten. Dabei spielten verschiedene Umstände eine Rolle, denn nach der Führung von Julian Binder ließ man den letzten Nachdruck vermissen und ein mehr als fragwürdiger Elfmeter-Pfiff, der zum zwischenzeitlichen Ausgleich führte, brachte Philipp Schuch und Kollegen komplett aus dem Konzept.

BVZ

Trainer Christoph Herics dazu: „Diese Fehlentscheidung warf uns zurück, wobei Horitschon am Ende auch mehr Willen und Leidenschaft aufbrachte. Ich kenne solche Spiele aber noch als Aktiver, wo man dann immer einen Schritt zu spät kommt.“

Dennoch muss man sofort wieder zurück zu alten Tugenden finden, denn die kommende Prüfung gegen Pinkafeld ist ungleich schwerer, wie auch der ASK-Coach befand: „Sie waren zu Beginn der Saison immer hinter uns, aber zuletzt bewiesen sie, dass sie für mehr bestimmt sind. Wir müssen alles mobilisieren, um Paroli bieten zu können. Sie sind aber der klare Favorit.“ Unsicher blieben zu Wochenbeginn die Einsätze von Stefan Gaal, Philipp Schuch und Matthias Dürnbeck.

„Eigentlich sind wir so gut drauf wie nie“

Sechs Spiele ungeschlagen zeigt sich derweil der Pinkafelder Traditionsklub, der gegen Klingenbach zwar unnötig zwei Punkte „verschenkte“, aber dies der prinzipiell guten Stimmung keinen Abbruch tat. „Eigentlich sind wir so gut drauf wie nie“, schmunzelte der Sportliche Leiter Benjamin Posch, während sein Funktionärs-Kollege Alex Diridl nachschoss: „Wir freuen uns aufs Derby. Dabei müssen wir aber wieder an unsere Leistungsgrenze gehen, wenn wir punkten wollen.“