„Verjüngen“ – das Wort zum Winter. Langsam aber sicher lichten sich bei „unseren“ Klubs die offenen Planstellen. Hier gibt es nun den ersten Überblick.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 30. November 2016 (02:49)
BVZ
Einer der Kandidaten? Sebastian Weber könnte zurück nach Stegersbach wechseln.

NOEN

SV NEUBERG. Beim „besten Südteam“ der abgelaufenen Hinrunde stand der von den Kickern durchgeführte Glühweinstand am vergangenen Wochenende im Vordergrund. So würde man über den Winter den Kader gerne weiter „verjüngen“, wie es Obmann Martin Konrad am Rande ausdrückte.

Dabei gibt es schon eine Option, die man gerne ziehen würde, aber „das sei im Winter nicht so einfach“, sagte Konrad weiter. Der restliche Kader soll derweil so beisammen bleiben. Ein Fragezeichen stand noch hinter Innenverteidiger Akos Seper, wo sich einige Klubs aus dem Süden interessiert zeigten. „Da müssen wir noch Gespräche führen“, erklärte das Neuberger Oberhaupt.

SV STEGERSBACH. Der Traditionsklub hielt am vergangenen Freitag seinen Abschluss im Kastell in Stegersbach ab und natürlich wurden dort auch etwaig offene Planstellen von der Vereinsführung diskutiert. So ist der Wechsel von Armin Pester nach Rudersdorf fix. Ihn wird Marcel Wölfer, der nach langer Verletzung wieder zurückkehrt, „eins zu eins“ ersetzen, wie es der Sportliche Leiter Helmut Siderits ausdrückte.

Der Verantwortliche weiter: „Wir halten Ausschau nach einer Offensivkraft.“ Einer der Kandidaten soll hierbei Sebastian Weber sein, der schon einige Spiele für den SVS absolvierte, zuletzt bei den Mattersburg Amateuren aber nicht wie gewünscht zum Zug kam. Ausgang? Offen!

SV EBERAU. Mit einem 2:0 beim BFV-Cup in Kaisersdorf beschloss der Meister sein Jahr. Gut möglich, dass über den Winter nun die ein oder andere Änderung vorgenommen wird. Pressesprecher Alfred Ranftl hielt sich aber noch bedeckt: „Intern haben wir schon einiges besprochen, aber eigentlich ist es noch zu früh, um Spruchreifes berichten zu können.“

SC PINKAFELD. Viel wird beim Traditionsklub über die Winterpause nicht passieren. So viel steht jetzt schon fest und auch Trainer Thomas Pratl bestätigt das. Pratl wiederum absolvierte die letzten Einheiten seines Studiums in Lissabon und war für einige Tage beim großen FC Barcelona zu Gast, schaute auch beim Stadtrivalen Espanyol vorbei und absolvierte anschließend in Doha ein Praktikum. „Die haben taktisch sehr vieles drauf“, so Pratl, der zur Kaderplanung sagte: „Großartiges wird nicht passieren.“