Der Absteiger baut seinen Kader um. Stani Tot, zuletzt sechs Jahre doch sehr erfolgreich als Spielertrainer in Heiligenbrunn unterwegs, geht nach Kaltenbrunn.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 19. Juni 2019 (01:16)
Fokus auf Dt. Kaltenbrunn. Stani Tot wird dem SVDK als „Stand-by-Kicker“ helfen.
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19 Jahre verweilte der SV Deutsch Kaltenbrunn in der 2. Liga Süd und war einer der traditionsreichsten Mannschaften in dieser Spielklasse. Bis zur Saison 2018/19, als sehr viele Dinge schiefgingen und es zurück in die 1. Klasse Süd geht. Gemeinsam mit einem zweiten „Großen“, denn auch den SV Großpetersdorf erwischte es. Der Vorteil gegenüber dem Mit-Absteiger? Man hatte schon viel früher Klarheit, denn während der SVG bis fast zur allerletzten Minute kämpfte, bastelt der SVDK schon länger an seinem Kader und dessen Struktur.

Alle Legionäre werden den SVDK verlassen

Fix ist, dass Stani Tot das Traineramt von Rudi Zink übernehmen wird. Was zuletzt noch nicht unterschrieben war, soll spätestens am heutigen Mittwoch bei einer Sitzung endgültig fixiert werden. Dabei war Tot schon in Kaltenbrunn und sprach mit Teilen des Kaders und machte auch seine Forderungen klar.

So werden die vier Legionäre – Aleks Sanjicki, Dejan Radakovic, Blaz Verhovsek und auch Tadej Kotnik – nicht weiterverpflichtet. Der neue Coach soll schon heute etwaige Kandidaten mitbringen, mit denen er arbeiten will. Gehen werden indes auch Philipp Wolf und Markus Bugnits, die sich Stegersbach anschließen und auch hinter Zweier-Goalie Manfred Skerlak stand ein Fragezeichen.

Erst Bedrückung, jetzt voller Energie

Im Gegenzug sind die Transfers von Andre Schaberl - zuletzt in Heiligenkreuz gemeldet - und Kevin Gibiser aus Eltendorf fix. Interesse bestand auch an Ex-SVDK-Akteur Christian Resetarits, wobei das wohl eher schwierig werden wird. „Die 1. Klasse Süd soll nur eine Zwischenstation zurück nach oben sein“, sagte Kassier Herbert Hütter und ergänzte: „Wir haben uns mit dem Abstieg abgefunden und sind auch voller Tatendrang. Mich persönlich traf diese Saison sehr, aber jetzt wollten wir den kompletten Neuanfang.“