Bittere Niederlage für den FC Südburgenland

Erstellt am 22. Mai 2022 | 16:25
Lesezeit: 3 Min
Einen rabenschwarzen Tag erlebten die Frauen des FC Südburgenlandes am Sonntag-Vormittag in Mischendorf.
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SÜDBURGENLAND - BERGHEIM 2:7. Viel schlimmer hätte es für die Mannschaft von Chefcoach Maximilian Senft am Sonntagvormittag nicht kommen können. Dabei waren die Vorzeichen klar: Die Vorletzten vom FC Südburgenland, die noch vor zwei Wochen in Altenmarkt siegten und sich so diese Ausgangsposition erarbeiteten, hätten bei einem Heimsieg gegen den Letzten frühzeitig alles klar machen können. Es kam anders, denn quasi mit dem Anpfiff stand es schon 0:1, nach acht Minuten 0:3.

„So etwas habe ich noch nie erlebt“, war auch Damen-Trainer Max Senft konsterniert. Wirklich besser wurde es dann nicht, denn schon zur Pause und bei 1:6 war jegliche Hoffnung weg. Die zweite Halbzeit eröffnete Bergheim fast wie die erste, nur dass auch der FC Südburgenland nach taktischen Umstellungen besser reinfand und zumindest diese eine Halbzeit mit einem 1:1 beendete. „Manchmal ist man der Baum, manchmal der Hund. In diesem Spiel waren wir der Baum“, so Senft geknickt, dessen Elf nun zum einen Schützenhilfe von der Austria braucht, während man selbst gegen Sturm Graz gewinnen muss.

VORSCHAU In klarer Außenseiterrolle begeht man dieses Unterfangen, denn die Steirerinnen sind als Zweite vorn dabei. Mit viel Training und guter Vorbereitung will man dennoch überraschen. So geht es am Sonntag nun zeitgleich um das letzte Bundesliga-Ticket. Holt Bergheim nur einen Punkt, sind alle Südburgenland-Träume sicher beendet. So weit ist es aber nicht und Senft verströmt Optimismus: „Wir werden uns genau so gezielt wie sonst vorbereiten. Es braucht perfekte Emotionen. Dann bin ich noch immer überzeugt, dass wir es schaffen können.“