Das Pokalspiel wird zur Generalprobe. Unterschützen-Cheftrainer Joachim Schwarz hatte schon angenehmere Vorbereitungen – positiv bleibt er dennoch.

Von David Marousek. Erstellt am 24. Juli 2021 (02:35)
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Der Sportliche Leiter Christoph Kuh und Trainer Joachim Schwarz mussten in der Vorbereitung mehr als einmal an der Startaufstellung tüfteln. Bis zur Meisterschaft sollen die Räder aber alle ineinander greifen.
Marousek, Marousek

„Ich habe so etwas in meiner Karriere noch nie gehabt“, erklärte SKU-Coach Joachim Schwarz. Der Übungsleiter spielt dabei auf das Testspiel gegen Grafenschachen (0:2) an, in welchem gleich zehn Spieler fehlten. „Das waren dann auch noch zu einem großen Teil Stammspieler“, führte Schwarz weiter aus.

Dennoch 17 Spieler für Kader nominiert

Urlaube, Verletzungen, Krankheitsfälle und auch Impftermine machten ein „normales“ Testspiel nicht möglich. Mit seinem improvisierten Kader war Schwarz aber dennoch zufrieden: „Ich hab mir zuerst gedacht, wir kriegen da vielleicht eine Watschn, aber das war von der Mannschaft absolut okay.“

Trotz der zehn Ausfälle, habe man immer noch 17 Spieler in den Kader berufen können. Möglich macht das auch unter anderem das Nachrücken von gleich sechs Spielern aus der eigenen U16 in die Erste. Die Unsicherheit, wie die Mannschaft am Spieltag aussieht, zieht sich aber schon durch die gesamte Vorbereitung. „Ich habe in der Vorbereitung nicht einmal richtig spielen können.

„Eigentlich müssen die Oberdorfer am Ende ganz vorne stehen. Mit so einer Mannschaft muss das eigentlich das Ziel sein.“

Das Cupmatch sehe ich jetzt als Generalprobe für die Meisterschaft an“, so Schwarz. Für den Unterschützen-Trainer wird die kommende Saison wieder eine spannende, und auch einen klaren Favoriten machte er bereits aus: „Eigentlich müssen die Oberdorfer am Ende ganz vorne stehen. Mit so einer Mannschaft muss das eigentlich das Ziel sein.“ Von seiner Truppe sei er nach wie vor überzeugt, blieb bei einer etwaigen Prognose aber aufgrund der Ausfälle vorsichtig.