Grafenschachen: Spielerische Linie soll Einzug halten. Beim SC Grafenschachen will man mit neuem Kader eine bessere Rolle als zuletzt einnehmen – auch fußballerisch.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 31. Juli 2021 (02:53)
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Flügelflitzer. Oft war Nico Halwachs (l.) von Verletzungen geplagt. Bei seinem Stammverein will er nun sportlich neu durchstarten.
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Der SC Grafenschachen stand in den vergangenen Jahren für sehr vieles: Leidenschaft, Emotion, Kampfgeist und war zudem mit einer Mentalität gepachtet, die ein Aufgeben niemals zuließ. Sehr viele Spiele, wo man teils auch hoch zurücklag, konnte man aufgrund dieser Einstellung noch drehen. Das will man auch 2021/22 weiter beibehalten, aber zudem auch fußballerisch ein neues Level erreichen.

Dafür holte man mit Michael Oberrisser oder Nico Halwachs Qualität dazu und auch Florian Prochazka, Matthias Wenzl oder Maxi Hofer sollen den SCG auf ein spielerisch neues Level heben. Bei diesem Trainer aber auch irgendwie verständlich, denn Helmut Plank war ein Edelzangler vor dem Herren, dem technisch im gesamten Burgenland nur sehr wenige etwas vormachten. So will er dem Verein zu den sowieso schon vorhandenen Attributen auch das gewisse Etwas mitgeben.

„Mittlerweile würde ich uns schon als Team sehen, die Dinge spielerisch zu lösen versucht“, sagte auch Sektionsleiter Gerald Ringhofer vor dem Auftakt in Heiligenkreuz. Der Verantwortliche weiters: „Ich hoffe, dass wir endlich mal von Ausfällen verschont bleiben. Dann sehe ich uns auch ohne Pinkafeld-Hilfe gut aufgestellt.“