Tormaschinerie lief heiß in der 2. Klasse Süd C. Die südlichste der drei letzten Klassen hatte im Herbst viel zu bieten. So standen Tore klar an der Tagesordnung.

Von Kevin Hasler. Erstellt am 23. November 2020 (01:33)
Zweitbester Torschütze der Liga. Nikola Golenja (l.), früherer Ausnahmekönner in Unterschützen, Eltendorf und Eberau, erzielte für die Gemeinde Tobaj ganze 12 Treffer.
Marousek

Das über den Sommer überarbeitete System in den letzten Klassen des Südburgenlandes weiß zu gefallen. Die Duelle in allen drei Achter-Ligen sind spannend und die Frage, wer es ins Meister-Play-off schafft, ist ebenfalls in sehr wenigen Fällen schon entschieden. Neun Runden brachte man in der 2. Klasse Süd C regulär über die Bühne. Dabei war vor allem eines geboten: Tore in Hülle und Fülle.

Gemeinde Tobaj als großer Torgarant

In 68 ausgetragenen Partien fielen nicht weniger als 294 Tore. Das sind 4,3 Treffer pro Spiel. Die Tormaschine schlechthin war (natürlich) der Leader ASV Gemeinde Tobaj mit 39 erzielten Toren. 19 gingen davon alleine aufs Konto von Lukas Spirk, 12 erzielte sein kongenialer Partner Nikola Golenja. Der ASV wurde seiner Favoritenrolle gerecht und führt souverän die Tabelle an. Die meisten Tore hinter dem Leader erzielte dann die SpG Wallendorf-Mogersdorf, die 20 Mal jubeln durfte. Ein guter Wert, der aber von defensiven Problemen begleitet wird. Die Truppe von Markus Kropf musste 20 Gegentore hinnehmen – alleine neun davon gegen die Gemeinde Tobaj.

Defensiv eindeutig besser agierte die Sensationstruppe vom SV Eltendorf. Diese schafften dank Kampfgeist, mannschaftlicher Geschlossenheit und Willen den starken zweiten Platz und gehen aus guter Position in den entscheidenden Kampf um das sichere zweite Ticket. Bei nur neun Gegentoren – so wenige wie Leader Tobaj – könnte das der große Pluspunkt für die Elf von Gerhard Pummer sein.