Gleich drei „große“ Derbys stehen an. Mühlgraben empfängt Jennersdorf, Schlaining bittet den Ex-Trainer zum Tanz und auch Eberau lädt zum Nachbartreffen.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 27. September 2017 (01:11)
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MÜHLGRABEN - JENNERSDORF, SAMSTAG, 15.30 UHR. Wer hätte sich das vor wenigen Jahren noch gedacht, dass der SV Mühlgraben den „großen“ Jennersdorfer Nachbarn in einem Pflichtspiel zum Derby lädt? In der 2. Liga wohl nur wenige, aber mit toller Arbeit in den letzten Jahren verdiente sich der SVM dieses Spiel, wo man alles raushauen will, um den noch ungeschlagenen Nachbarn ein Bein zu stellen. „Wir werden alles geben und alles versuchen. Dennoch sind sie einfach sehr stark“, so Mühlgrabens Trainer Hannes Posch, während sein Pendant, Martin Sitzwohl, erklärte: „Das wird sehr, sehr schwer, weil es für sie natürlich eines der ganz großen Spiele ist. Wir haben Respekt.“

SCHLAINING - GROSSPETERSDORF, SAMSTAG, 15.30 UHR. Ein Treffen vieler bekannter Gesichter gibt es beim zweiten Derby des Wochenendes. So kickte etwa Schlainings Trainer Rene Varga in Großpetersdorf, während umgekehrt auch SVG-Coach Ludwig Tuba schon erfolgreich beim Nachbarn arbeitete. „Es wird eine wilde Geschichte. Wie immer. Dennoch haben wir nichts zu verschenken“, so Großpetersdorfs Obmann Harald Schneller, der anfügte: „Auf dem kleinen Platz erwartet uns eine schwere Aufgabe.“ Davon ging man auch bei Schlaining aus, die wieder in die Spur finden wollen. Sektionsleiter Ernst Simon: „Nach drei Spielen mit nur einem Punkt gehört nun ein Dreier her!“

EBERAU - HEILIGENBRUNN, SONNTAG, 15.30 UHR. Einen Tag später geht dann das dritte Nachbarschaftstreffen in Eberau über die Bühne. Dabei stehen die Hausherren doch unter Zugzwang, denn so wirklich fand man noch nicht in die Saison. „Es wird darauf ankommen, wie wir reinfinden. Die Spieler stehen in der Verantwortung, es mit dem nötigen Ernst anzugehen“, so Eberaus Pressesprecher Alfred Ranftl, der anfügte: „Man darf nicht nur gegen die Top-Teams motiviert sein.“ Motivation wird derweil in Heiligenbrunn kein großes Thema werden. Sektionsleiter-Stellvertreter Ronald Weidinger: „Die Tagesverfassung wird dann entscheiden und natürlich können wir dort siegen.“