Holpfer entschied sich für Georgia. Die Olbendorferin Isabella Holpfer unterschrieb einen Vierjahresvertrag für ein Stipendium an der Uni von Georgia.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 20. November 2019 (01:16)
Freut sich auf ihre neue Aufgabe. Isabella Holpfer erhielt ein Stipendium in Georgia.
Holpfer

Die Schülerin der BHAK-Stegersbach, mit Schwerpunkt Golf, erhielt in der vergangenen Woche Post aus Amerika. Der Inhalt? Ein Vierjahres-Vertrag für ein Golfstipendium an der Universität von Georgia. Dieser wurde fristgerecht von ihr unterschrieben, für die Olbendorferin geht es somit Richtung Amerika. Die derzeitige Nummer 40 der Weltamateurrangliste ist also ein „Georgia Bulldog“, sie wird ihre College-Golfkarriere ab August 2020 starten.

Ihr zukünftiger Uni-Coach gab im amerikaweit ausgestrahlten Golfchannel ein Interview, wo er auch intensiv über die Südburgenländerin sprach, was sich letztendlich positiv für Holpfer auswirkte. Die Uni ist bekannt für gute Sportler, wobei die Golferin aus Olbendorf bald selbst Teil davon sein wird.

Intensiv werden die nächsten Monate vor der Abreise allemal. Die Matura steht im Frühjahr auf dem Plan und dennoch hofft Holpfer, so viele Turniere wie möglich spielen zu können. Während der Off-Season wird derweil an Schwungtechnik und Fitness gearbeitet. „Ich bin mächtig stolz und freue mich schon auf Amerika“, erzählte die Südburgenländerin, die Ende Jänner zum ersten Turnier nach Portugal fliegt.

Und wie geht es dann in Amerika weiter? Holpfer wird Teil einer Uni-Mannschaft, von der die besten Fünf zu den Turnieren quer durch die Staaten reisen. „Der interne Druck, sich für die weiteren Turniere zu qualifizieren, wird für Isi groß“, erzählte Vater Günter Holpfer. In jedem Herbst gibt es dabei fünf Turniere, von Februar bis Mai sieben. Ende Mai treffen sich dann die besten Uni-Teams.

Die Südburgenländerin wird in einem Team, welches aus einer Französin, Italienerin, Kanadierin, einer Chinesin und vier Amerikanerinnen besteht, versuchen, ihr Bestes abzurufen. Auch Österreich bleibt sie natürlich treu, denn in den Ferien wartet das Nationalteam auf sie. Nach (hoffentlich) geschafftem Abschluss will sie 2024 ins Profidasein einsteigen. Vater Günter: „Isi hat sich neun Unis angesehen und sich sofort auf Georgia festgelegt. Sie wird eine akademisch sehr gute Ausbildung erhalten und das Golfprogramm gehört in den USA zu den Besten.“