Julia Sommer holte nach 24 Jahren den Titel

Die Jennersdorferin Julia Sommer eroberte Judo-Gold für das Burgenland – erstmals seit 24 Jahren.

Erstellt am 10. Oktober 2021 | 02:32
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Stolz auf den Nachwuchs. Burgenlands Judopräsident Roland Poiger (r.) und Judo Jennersdorf-Obmann Nino Schachenhofer (l.) mit Julia Sommer.
Foto: Poiger

Bei der Staatsmeisterschaft in Straßwalchen (Salzbrug) durften Burgenlands Vertreter endlich wieder über eine Medaille jubeln. Julia Sommer vom Verein Judo Jennersdorf gewann in der Klasse bis 57 Kilogramm alle ihre Kämpfe und sorgte so in der Gewichtsklasse der 14-fachen Staatsmeisterin Sabrina Filzmoser für die ganz große Überraschung und das erste Gold nach Sandra Weinzettl (Judo Leistungszentrum Seewinkel) 1997 in Leonding. Ein außergewöhnlicher Erfolg, der ohne das Team drumherum nicht möglich gewesen wäre.

Auch der Präsident war beeindruckt

Obmann Nino Schachenhofer zeigte sich überglücklich: „Unser Weg stimmt, die Erfolge geben uns recht. Julia hat toll gekämpft und ihr Leistungsspektrum voll abgerufen.“ Und auch der Oberwarter Roland Poiger, seines Zeichens Burgenländischer Judopräsident, war stolz: „Nach so einer langen Zeit, 24 Jahre dauerte es schon, wieder eine burgenländische Athletin ganz oben auf dem Treppchen zu sehen, macht richtig Freude. In Jennersdorf wird hervorragende Arbeit geleistet. Der Erfolg von Julia Sommer zeigt das eindrucksvoll.“

Österreichs Judoverbands-Sportdirektor Markus Moser, war ebenso mit dem Auftritt von Sommer, aber auch mit der gesamten Darbietung der Sportler in Straßwalchen zufrieden und zog ein positives Fazit: „Auch wenn fünf von sechs Olympia-Teilnehmern und die drei U21-WM-Starter nicht dabei waren und auch einige Sportler verletzt ausfielen, gab es dennoch gute Kämpfe auf technisch sehr hohem Niveau.“

Eine Gratulation an die neue burgenländische Titelträgerin schoss er mit Freude gleich hinterher: „Der erste Staatsmeistertitel für das Burgenland seit 24 Jahren war auch für mich sehr schön.“