Verein sammelt Geld beim Vienna City Marathon. Klaus Kollowein und Patrick Seier laufen am Sonntag in Wien für Bernd Schnur, der an den Rollstuhl gebunden ist.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 18. April 2018 (01:58)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
„Hope for Bernd“. Klaus Kollowein (r.) und Patrick Seier (l.) sammeln in Wien pro Kilometer einen Euro für Bernd Schnur. Sie hoffen aber auch, dass viele Leute Geld für den guten Zweck einzahlen.
BVZ, zVg

Der Verein „Sports for Hope“ stellt sich immer wieder in den Dienst der guten Sache. Daher hatte der Pinkafelder Klaus Kollowein – er ist ebenfalls Mitglied des Vereins – die Idee, den Vienna City Marathon am Wochenende gemeinsam mit Patrick Seier für den wohltätigen Zweck zu bestreiten. „Damit es keine leeren Kilometer werden, unterstützen wir an diesem Tag das aktuelle Projekt ‚Hope for Bernd‘ und sammeln pro Kilometer Spenden“, erklärt Kollowein.

Der 21-Jährige aus dem Bezirk Fürstenfeld-Hartberg erlitt bei einem Unfall Knochenbrüche der Wirbelsäule, das Rückenmark wurde zerstört. Seitdem ist er an den Rollstuhl gebunden und kann nur seine rechte Hand bewegen. Aufgrund dieser starken körperlichen Einschränkung ist er stets auf die Hilfe seiner Eltern angewiesen. „Mich motiviert es, für die gute Sache an den Start zu gehen und Menschen, die einen so tragischen Schicksalsschlag erleben mussten, zu helfen“, erzählt Kollowein. Beide Sportler bestreiten den Halbmarathon über 21,2 Kilometer, der Pinkafelder möchte dabei sein Vorjahresergebnis von Wien von 1:48 Stunden toppen. „Weitere Ziele sind der Wings for Life World Run und im Herbst der Halbmarathon in Graz.“

Spendenkonto: „Sports for Hope“, IBAN: AT62 3312 5000 0006 6092. Verwendungszweck: Hope for Bernd.