SC Pinkafeld: Neuer Goalie gesucht?. Weil sich die nominelle SCP-Nummer eins Andreas Diridl zuletzt einen Kahnbeinbruch zuzog, könnte die Senft-Elf tätig werden.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 11. Januar 2021 (00:24)
Ein gutes Neues mit Gipshand. Andi Diridl, Tormann in Pinkafeld, kämpft mit einem Kahnbeinbruch. So verbrachte der ehemalige Red Bull-Goalie die Feiertage im sportlichen Krankenstand – gute Besserung!
zVg/SCP

Die Weihnachtsfeiertage beim SC Pinkafeld verliefen zuletzt ruhig. Noch gibt es beim derzeitigen Tabellenzweiten der Burgenlandliga und dem tabellarisch besten Südteam keinen Zu- und auch keinen Abgang für 2021 zu vermelden. „Wir führten ein paar Gespräche, aber es muss nicht unbedingt sein, dass wir tätig werden“, erklärte der Sportliche Leiter Alex Diridl am Montag der BVZ, wohlwissend, dass es vorrangig die Positionen auf dem Feld betrifft. Im Tor könnte man nämlich notgedrungen nachlegen müssen.

Andi Diridl, die Pinkafelder Nummer eins, kämpft dieser Tage nämlich mit den Folgen eines Kahnbeinbruchs und wird sehr wahrscheinlich mehr als drei Monate ausfallen. „Diese Verletzung ist schon länger passiert“, erklärte sein Bruder Alex und ergänzte: „Ob es drei Monate werden, kommt auch auf den Heilungsverlauf an.“

Quasi die gesamte Hinrunde kämpfte der ehemalige Jugend-Goalie von Red Bull Salzburg mit anhaltenden Schmerzen, ehe er sich dann kurz vor Weihnachten einer Untersuchung unterzog, die die Verletzung endgültig offenlegte. „In den meisten Fällen kommt man erst sehr spät drauf, auch weil man den Knochen nicht wirklich gut sieht.“ Nun regiert eine Gipshand und die Frage, ob der SCP auf der Tormann-Position noch einmal tätig wird. Dabei kommt es auf einige Faktoren an, wie der Verantwortliche Diridl bestätigte: „Wir sehen uns definitiv nach Optionen um, wobei es auch darauf ankommt, wie die Meisterschaft zu Ende gespielt werden kann.“